Saison: 2014/15
   
Hersteller: Karakoram
 
10 Kommentare

Karakoram hat sich wieder kräftig reingehängt und ist dem Leitspruch "Innovation Forever" treu geblieben. Folglich gibt es dieses Jahr ein komplett überarbeitetes System mit dem Namen Karakoram Prime.

Karakoram Prime System 14-15



Gewicht: 675g  695g  785g  800g  

Preis (UVP) ab: 650€
Lieferumfang: Komplett mit Interface

Produktbeschreibung


Karakoram hat sich wieder kräftig reingehängt und ist dem Leitspruch "Innovation Forever" treu geblieben. Folglich gibt es dieses Jahr ein komplett überarbeitetes System mit dem Namen Karakoram Prime.

Bewärte Features wurden natürlich bewahrt. Der negative Forward Lean bringt vorteile beim Gleiten, wenn Du im Tourmode richtig große Schritte machen und schnell voran kommen willst. Es gibt einen 90° drehbaren Forwardlean "An-Aus" Button, mit dem Du sehr schnell von dem effizienten "Tourlean" in Deinen bevorzugen "Ridinglean" switchen kannst. Die Seitenwände an der Ferse sind höher gezogen, um Dir noch mehr Kantenhalt beim Aufstieg und Stabilität bei der Abfahrt zu geben, die Kraftübertrageung wird dadurch optimiert. Der Heel-Lockdown wurde ebenso beibehalten.

Das Karakoram Prime System ist schlanker und leichter denn je, die Bindung ist jetzt einfacher zu montieren und angenehmer zu handhaben.

Neu ist der Power Link, mit dem die Bindung am Interface fixiert und entfernt wird.

Es gibt vier Modelle, die sich in Steifigkeit und Gewicht unterscheiden.

Karakoram Prime Splitboard Bindung

  • Prime Carbon Splitboard Bindung: Das High-End-Modell, für die Elite der Snow- und Splitboarder, wie Karakoram sagt. Das Gewicht beträgt 675g pro Bindung, das sind 1350g für beide und 2030g mit Interface.
  • Prime SL Splitboard Bindung: Ist leicht und steif, also sorgt sie für gute Kraftübertragung auf Dein Brett. Gewicht 695g inklusive Interface sind es dann gesamt 2070g.
  • Prime Straightline Splitboard Bindung: Bei der Straightline hat Karakoram das steifestes Heelcup mit dem Carbon Highback kombiniert. Diese Bindung ist für Dich, wenn Du richtig gasgeben willst, und wenn ich schreibe richtig, dann meine ich das auch so. Die Jungs von Karakoram sagen "Wenn dein Motto ist zielen und zerstören" dann ist die Straightline für Dich. Gewicht 785g x 2 + 680g fürs Interface macht 2240g. Geliefert wird sie mit Interface für lockere 700 €uronen.
  • Prime1 Splitboard Bindung: Sie ist der Nachfolger von der Split 30 Splitboard Bindung. Also das günstigste Modell für lockere 650 €. Gewicht 800g, mit Interface sind es 2280g.
  • Natürlich gibt es auch ein Modell für Frauen, mit kürzerer Base und kleinerem Heelcup

Das Prime Interface wiegt 680g.

Wie Ihr ja bereits wisst varieiert das Gewicht durch die Produktion ein wenig.

Karakoram Prime Splitboard Bindung Details

Zur Sicherheit in anspruchsvollen Querungen kommen noch die Karakoram Harscheisen dazu (173g).

Wenn Du Deine Karakoram Prime auch für dein normales Board nutzen möchtest, kannst Du Dir den Quiver-Connector besorgen.

 

Präsentationsvideo Karakoram Prime:

 

Montieren der Karakoram Prime:

Ihr habt bereits Erfahrung mit der Karakoram Prime Bindung? Wir würden uns über Eure Kommentare freuen.



 Kommentare

  • 13. Dezember 2014 - 20:28 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
    Review Split & Relax 2014

    Umbau in den hike modus etwas fummelig bei Vereisung, zudem schade, dass die steighilfe kaum mit dem stock hoch gemacht werden kann. Der Bügel ist sehr schwer gängig und die Schnur wirkt etwas billig. Straps und die Möglichkeiten zur Fixierung im hike modus zu ("ski Funktion") und zur lockerung des high back haben mir aber sehr gut gefallen!

  • 14. Dezember 2014 - 17:13 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
    Hatte das 63ziger Jones mit

    Hatte das 63ziger Jones mit ner Karakorum Bindung. Bindung sieht schick aus und ist leicht in den Hike Modus umzubauen. Steighilfen sind aber kompliziert gewesen. Diese mit dem Stock anzuheben ist mir nicht gerade gelungen. Auch der Switch in den Abfahrtsmodus war haarig. Finger hat Narben davon getragen. Mit Übung sollte es vielleicht besser klappen. Wenn man sich mit dem System mehr beschäftigt könnte es Routine werden. Zumindest haben das andere so geschildert. Insgesamt funktioniert das System. Aber der Preis ist nicht gerade niedrig. Abfahrt an sich war gut. Man konnte die Kraft wie erwünscht bestens übertragen. Ich bevorzuge aber die Capstraps von Spark/Burton. Das liegt aber auch daran, dass ich diese bisher gefahren bin. Das Brett an sich konnte ich nur auf einer harten Piste testen. Da kann ich nichts gegen aussetzen. Mir wäre bei einer Powderabfahrt ein längeres aber lieber. Das ist aber Anssichtssache.

  • 15. Dezember 2014 - 13:56 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
    extrem technisch aber ist das auch gut für Europa?

    Ich hatte die Möglichkeit die neue Karakoram Prime One - 1 Tag auf einem Jones Solution 166 (dies soll aber nicht Teil der Bewertung sein) zu testen.

    Zu meiner Person: 15 Jahre Touren Erfahrung - davon die ersten auf Schneeschuh, danach die letzten 7 - 8 Jahre auf dem Climb Ascent System. Also Neuling im Splitboard Umfeld mit viel alpiner Erfahrung :o)

     

    1. Eindruck: wow viele kleine Teile, Verbindungen, Nasen, Hebel usw. . Man(n) fühlt sich an ein Formel1 Fahrzeug erinnert, in welches unheimlich viel Technik gesteckt wurde um das Optimum herauszuholen...und da rührt sich auch schon das erste Grummeln in der Magengegend, funktioniert das bei schwierigen Bedingungen?

    Also Brett und Bindung in Empfang genommen und das System erst einmal richtig in Augenschein genommen:

    Material: hochwertig (Bindung) - mittel (Steighilfe Kunststoff)

    Verbindungen / Kraftschlüsse: extrem straff und passgenau gearbeitet

    Umbau trocken:

    Hike / Ride: lösen der Arretierung Board geht gut, das lösen der Arretierung der Bindung für den „Ride-Modus“ war aber schon ein ziemlicher Akt und das mit warmen Fingern. Warum...man(n) muss einen Hebel unterhalb des Highbacks im Foto (karakoram1) grün zu erkennen, nach unten umlegen. Das geht so straff, dass ich mir wie mein Vorredner, erstmal eine Blutblase am Finger zugezogen habe. Es gibt keinerlei Hilfsmittel um dies zu bewerkstelligen. Wenn ich jetzt überlege, diese Prozedur bei -20° C und eiskalten Fingern durchzuführen...nicht gut. Das Einrasten und Arretieren auf dem Brett ging dann im Trockenen ziemlich gut.

    Ride / Hike: Natürlich das gleiche Problem beim Lösen des grünes „Fingerkillers“ – einrasten auf dem Brett im „Hike-Modus“ ging gut.

    Fazit: Bindung lässt sich gut einstellen. Probleme Umbau siehe oben – aber, das „Bauch-Grummeln“ vom ersten Eindruck hat sich verstärkt – bin gespannt auf dem Einsatz (zumindest auf der Piste)

    Einsatz Schnee:

    Hmm – recht warm, denke so um die 2- 3° C im Tal, Schnee leicht nass. Ich denke mir ideale, typische europäische Bedingungen, die man immer wieder vorfindet. Felle aufziehen und rein in die Bindung. Füllt sich gut an keine Druckstellen. Läuft sich gut…:o) – erste Steilstufe, probieren wir mal die Steighilfe – 1 Stufe – 1. Schritt, 2. Schritt, krach das Teil ist wieder umgeklappt. Mist also nochmal, das gleiche wieder nach ein paar Schritten. Ich habe dann das Brett abgeschnallt und habe mal geschaut in welcher Stellung ich die Steighilfe denn stellen muss, damit sie nicht umklappt – kurz, es war mir nicht erkenntlich und ich habe das Thema Steighilfe aufgegeben.

    Ok – also weiter, Spitzkehren, Kantenhalt beim queren alles gut – auf alle Fälle um Welten besser als beim „Climb Ascent Kurzski System“ – ich war zufrieden :o)

    Umbau am Berg: natürlich wieder die gleiche Probleme wie beim Trockenumbau UND wie vermutet hatte sich einiges an Material an den vielen kleinen Nasen und Ecken festgesetzt. Sodass das Einsetzen erst nach einigen Kratz- / Klopfaktionen möglich war. Jetzt möchte ich aber zu bedenken geben, dass am Berg vielleicht gerade einmal 0°C herrschten und der Schnee / Eis Match nicht wirklich festgefroren war.

    Abfahrt. Sehr gutes Kraftübertragung, obwohl mir das Highback der Prime One zu weich ist. Straps können gut „angebombt“ werden. Mehr ist leider nicht zu sagen, da dazu die Bindung in unterschiedlichen Bedingungen getestet werden müsste.

     

    Gesamtfazit: Ein Bindungssystem in welches mit Sicherheit unheimlich viel Entwicklungszeit und Geld geflossen ist. Material fast durchgängig sehr hochwertig. Das System verbindet das Brett zuverlässig und funktioniert bei guten Bedingungen und kleinen pers. Modifikationen (z.B. Lösung für das Lösen der grünen Arretierung) einwandfrei, ist aber anfällig bei schwierigen Bedingungen. Gerade wenn man(n) sich das Setup für Touren in höhere Regionen der Alpen oder für Mehrtagestouren zulegen will und somit Temperaturschwankungen von 10°C am Tag keine Seltenheit sind, kann es in meinen Augen zu kritischen Situationen bezüglich des Umbaus in den Ridemodus kommen, weshalb ich mich pers. gegen das System entschieden habe. Dazu kommt, dass der Preis noch einmal steigt wenn man ein härteres Highback haben will – dann wären wir auch was den Preis betrifft, komplett in der Formel 1 angekommen.

    • 14. Januar 2015 - 11:59 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
      Danke CruiserXL, super Testbericht

      hätte nahezu das gleiche schreiben wollen, erspart mir einiges an Tipparbeit! :)

       

      Folgende Anmerkungen:

      Ich vermute, dass die Schwergängigkeit des grünen Hebels mit der Zeit besser wird. Man kann sich auch ne kleine Schlaufe ranmachen, um ihn runter zu ziehen. Trotzdem bei den Preis ein absolutes Unding!

      Zusammenklappen der Steighilfen (gerade nach Spitzkehren!) sind ein absolutes Unding und braucht man an nem steilen eisigen Hang echt überhaupt nicht!

      Auch ich habe große Bedenken mit Vereisung, zudem mit allmählichen Verschleiß der ganzen Gelenke (für Besitzer: Fleißig ölen! (sagt der Mechatroniker^^))

      Was mir sehr negativ aufgestoßen ist, wo ich mir immer noch nicht sicher bin ob da nur was geklemmt oder gefehlt hatte oder ob das wirklcih so von Karakoram geplant ist: Man kann ja beim Aufstieg die Ferse hinten arretieren. Dazu fahren zwei Bolzen (die glaub ich auch für die normale Befestigung für die Abfahrt benutzt werden) nach hinten raus, die sich beide unter zwei Blechhaken schieben und so eben die Bindung unten halten. Im Laufmodus schlagen aber genau diese zwei Bolzen auf jene zwei Blechhaken auf, mit jedem Tritt, und jeweils nahezu dem gesamten Gewicht des Nutzers!!! Wer mal ein paar Tage mit TSL-Schneeschuhen unterwegs war und sich danach genau anschaut, was mit dem Gummidämpfer an der Boot-halterung passiert (es lösen sich mikro-partikel ab, sammeln sich am gegenüberliegenden Druckpunkt auf dem Schneeschuh und verschmelzen dort wieder zu einer Masse, und das bei Minus-graden! Nach 5 Jahren und gut 100 Touren sieht das so aus, als hätte man das so gefertigt! (funktionieren und dämpfen aber tortzdem noch einwandfrei)) weiß, wie sehr dieses ständige Aufschlagen und die wechselnde Druckbelastungen am Material arbeiten. Meines Erachtens ein absolutes No-go und nur ne Frage der Zeit, bis man hier mit Problemen (insbesondere höheren Verschleiß der Bolzen und Mechanik zum Verschieben der Bolzen) rechnen darf. Ich lasse mich ja gerne überraschen, bin mir aber schon sehr sicher, dass das nach spätestens 3 Jahren intensiven Nutzens die Bindung ausknockt. 

       

      Der O-Ton, so wie ich ihn von dem Testival aufgenommen habe, war:

      Karakoram 14/15: schöne Idee, schönes Design, Handhabung und Preis jedoch absolut im Missverhältnis!

      Karakoram 13/14: definitiv bessere Wahl! Das Vorgängermodel hat zwar ein ähnliches Befestigungssystem, ist von der Handhabung aber deutlich anders und wesentlich Userfreundlicher.

      • 14. Januar 2015 - 11:59 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
        Anmerkung zur Verschleißproblematik

        Habe gerade im "Trockenvideo" von Karakoram gesehen, dass die den Bügel beim Aufstieg tatsächlich unten lassen, was mir als einzige Option in den Sinn kam, diese Problematik zu umgehen.

        Das wurde den vielen Testern (Inkl. mir, ich hab da extra nachgefragt!) aber falsch gezeigt und viele (fast alle Karakoram-tester, auf die ich geachtet habe) haben den Bügel aber nach oben geklappt.

        Zumal ich beim Aufstieg nicht so nen schmalen Bügel hinter meinen Boots wissen will, den ich mal beim Umfallen oder blöd Anstoßen bei Spitzkehren einfach mal abbreche. Also wirklich, bei dem stolzen Preis echt n Scheiß!

        Aber an alle Besitzer der 14/15er Karakoram-Bindung: Beim Aufstieg den Arretierungsbügel unterm Heelcup unten (unlocked) lassen!

  • 14. Januar 2015 - 11:59 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
    Bolzen

    Hallo Jonny, wenn Du den Bügel im Hike Modus nicht nach oben klappst (oder nur dann, wenn Du die Bindung arretieren willst), hast Du das beschriebene Problem mit den Bolzen nicht. Und der Bügel schlägt auch im runtergeklappten Zustand nicht unten auf dem Brett auf. Weiß nicht, ob das so gedacht ist, aber war mir lieber, als jedes Mal auf die Bolzen zu stampfen... 

    • 14. Januar 2015 - 12:01 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
      Hi, mir grad auch aufgefallen

      Hi, mir grad auch aufgefallen., Scheint so gedacht zu sein wie du es gemacht hast. Ich finde aber, das sieht nach ner unsauberen und nicht durchdachten Notlösung aus...

      • 14. Januar 2015 - 12:03 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
        Ja, ich finds auch total

        Ja, ich finds auch total komisch, zumal mir die Vorgängerbindung technisch so anspruchsvoll und durchdacht konstruiert und gefertigt erschien.. war ehrlich gesagt auch echt enttäuscht vom neuen Modell!

  • 14. Januar 2015 - 12:01 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
    Du warst schneller!

    Da warst Du selbst schneller als ich. Sorry.

  • 28. April 2017 - 7:36 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
    Leider...

    Nach ca. 14 Tagen im Gelände folgende Zusammenfassung:

    1. Die Arretierung im Hikemodus funktioniert bei meiner Bindung nur, indem man die Bindung in die richtige Lage "drückt", auch dann arretieren die beiden Bolzen unten den dafür vorgesehenen Haken an der Steighilfe nur unbefriedigend bzw. nicht in der Form, dass man wirklich Vertrauen zur Befestigung hat, da die Bolzen nur ein paar Millimeter unter die Haken fahren. Dies ist auch so, wenn man die Grundplatte über das Langloch so weit wie möglich Richtung Ferse verschiebt. Offenbar ist das nicht allein mein Problem?

    2. Nach ca. 14 Touren klappt die Steighilfe nun regelmässig beidseitig nach unten, Grund ist wohl, dass die kleine Kunststoffnase, dem Metallbolzen, der über die kleine Spitze klappt auf Dauer nicht standhält, damit schnappt die Steighilfe nun alle ca. 5 Minuten herunter und man muss sie wieder anheben, das ist in meinen Augen eindeutig ein Konstruktions-/Materialwahl-Fehler, Metall (kleiner Bolzen) als härteres Material drückt den Kunststoff (Arretier-Dorn an der Steighilfe) langsam ab.

    3. Die recht scharfkantige Seitenwange zerstört längerfristig evtl. den Schuh durch minimale und nicht zu verhindernde kleine Bewegungen des Schuhs in der Bindung inbesondere im Tourmodus. Es bilden sich bei mir ab dem dritten Tag bereits kleine Fältchen im Leder, vorsichtshalber bin ich nach der dritten Tour mit meinem alten Schuh gefahren, siehe Punkt 4!

    4. Die über der Ferse liegende, herausstehende kleine Niete der Sicherung für den Arretierhebel zerstört den Schuh definitiv durch minimale und nicht zu verhindernde kleine Bewegungen des Schuhs in der Bindung inbesondere im Tourmodus, meine für lediglich drei Touren mit der Bindung verwendeten, nagelneuen Schuhe sind über der Ferse durch die Bindung stark beschädigt, weil die kleine Niete sich förmlich in den Schuh sägt.

    Mein Fazit ist, dass die Bindung viele gute Eigenschaften besitzt, einige gute Ideen darin stecken, der Umbau m.E. entgegen den Angaben in einigen Tests recht gut von der Hand geht, wenn man weiß, wo das Eis wegzukratzen ist.

    Leider sind einige, sehr wichtige Kleinigkeiten nicht bedacht, bzw. hat man die Bindung vor der Markeinführung offenbar nicht im "Langzeitbetrieb" getestet (14 Tage Tour sind alles andere als Langzeit)? Schwer vorstellbar, also warum deckt man die Niete über der Ferse nicht ab, rundet die Seitenwange stärker und spendiert der Steighilfe eine Metalleinsatz dort wo sie arretiert? Damit wären die Probleme in meinen Augen gelöst.

    Der Arretierhebel ist recht schwergängig, hat mich nicht weiter gestört, da das auch ein Gefühl für Sicherheit gibt.

    Die Steighilfen mit dem Stock anzuheben funktioniert, ist aber recht schwergängig, sagen wir mal so, so einfach, wie es Karakoram in den Videos zeigt, ist es nicht. Allerdings hat mich das nicht weiter gestört, das klappt dann schon, wenn man den Teller unter den Bügel schiebt und mit etwas Druck anhebt. Schwieriger ist es, von der kleinen auf die große Steighilfe umzulegen, oder die Steighilfen ganz weg zu klappen, da muss man doch häufig in die Knie runter.

    Die Arretierung muss im Hikemodus übrigens offen sein, sonst drücken die Bolzen auf die Metallhaken. Ist auch im Karakoram-Video so gezeigt und nicht weiter störend.

    Ich muss die Bindung leider zurückführen, sehr schade, denn die Karakoram Prime könnte eine sehr gute, leichte, gut zu fahrende, top Bindung sein, in der zudem sehr gute Ideen stecken. Mir gefällt im Grunde auch dieses leichte "noch-echtes-Handwerk-Feeeling", das die Bindung ausstrahlt.

    Ähnliche Erfahrungen gemacht? Gegenteilige?

    Ride on!