Talort: Partenen
 
1 Kommentare

Schneesichere Gletschertour, die bei sicheren Lawinenverhältnissen den ganzen Winter über gemacht werden kann. Der Gipfelanstieg sowie der Verbindungsgrat zum Piz Grambola (Knoten) sollte nur mit alpiner Erfahrung begangen werden.

Splitboard Skitour - Schneeglocke und Piz Grambola
Schwierigkeit SAC: ZS
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Gipfelhöhe: 3.223m
 
Starthöhe: 2.030m
 
Höhendifferenz: 1.310m
 
Gehzeit h:min: 5:00
 
Exposition: Süd,West,Nord-West,
 
Beste Tourenzeit: Ganzer Winter
Anreise:

Mit dem PKW oder per Bahn bis Bludenz. Von dort dann nach Partenen im Montafon.
Per Bahn kann man auch weiter bis Tschagguns und ab dort mit dem Bus weiter.

Tourenbeschreibung
Startpunkt:

Parkplatz der Vermuntbahn. Mit dieser zur Bergstation und von dort mit dem Höhenbus bis zur Bielerhöhe.

Aufstieg:

Von der Bielerhöhe fährt man kurz bis zum See hinab und fellt dann auf. In der Regel ist der See im Winter zugefroren und sogar teilweise präpariert, so dass man diesen in gerade Linie queren kann. Dabei hält man sich an das rechts abzweigende Tal am Seeende (Klostertal) und steigt durch sanft ansteigendes Gelände bis unterhalb der Klostertaler Umwelthütte auf.

Man folgt nun dem Klostertal weiter hinauf, wobei man sich immer auf der linken Seite (östlich) des Baches hält. Über eine weite Linkskurve erreicht man den Klostertaler Gletscher und folgt diesem bis zur Rotfluh-Lücke hinauf. In der Regel findet sich hier auch schon eine gute Spur.

Für den Aufstieg zur Schneeglocke gibt es nun zwei Varianten. Der GPS-Track deckt beide ab. In meinem Fall haben wir unter dem Grataufschwung Depot gemacht und sind zu Fuß weiter. Bei sicheren Bedingungen kann man aber auch das steile Schneefeld (35-40°) Richtung Piz Grambola (Grathöcker) mit dem Board aufsteigen. Unterhalb des Gipfels oder über den Grat kann man zum breiten Rücken Richtung Schneeglocke queren.

Alternativ gab es eine Trittspur den Steilhang (40-45°) direkt zum Gratrücken hinauf, welcher wir im Aufstieg gefolgt sind. Vom Rücken einfach weiter zum Gipfel der Schneeglocke.

Abfahrt:

Abfahrt wie Aufstieg.

Variante 1: Auf etwa 2950m kann man nach rechts (NW) queren und über verschieden steile Couloirs abfahren. Dabei am besten eher nördlich halten.

Variante 2: Wie Aufstiegsspur, aber bei etwa 2700m rechts an der Felswand halten. Man erreicht nun ein schönes Couloir, durch das man den Talboden erreicht.

Ascent route map (show/hide)

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 Kommentare

  • 27. Februar 2017 - 16:40 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
    Tourenbericht
    Datum der Tour: 19. Februar 2017
    Gruppengröße: 6 und mehr
    Tourenart: Splitboard
    Lawinenwarnstufe: 2
    Gefahrenpotential: Gipfelhang relativ unverfestigt mit Geröll unter dem Schnee. Gipfelgrat ausgesetzt.
    Tourenbericht
    Kommentar / Tourenverhältnisse:

    Nach eta 20-25cm Neuschnee am Freitag und Kaiserwetter hätte die Tour nicht schöner sein können.
    Leider muss man aufgrund des schneearmen Winters immer noch extrem Aufmerksam sein, um keine Sharks zu erwischen. Teilweise Harsch spürbar unter der Neuschneedecke.
    Der Grat zum Silvretta Horn war uns aufgrund der weichen Schneeverhältnisse zu riskant. Ist im Frühjahr sicher deutlich besser gangbar.

    Für weitere Bilder siehe auch Tourenbeschreibung.