Der Arlberg ist nun nicht gerade bekannt für unberührtes Split- bzw. Skitourengelände, abseits der üblichen Freeride Strecken. Allerdings gibt es Ausnahmen. Dazu zählt auch diese, mit 1200hm lange Paradesplitboardtour, die zu den NW-Hängen unterhalb der Kleinen Sulzspitze führt. Die ausschließlich in nordwestlicher Richtung ausgerichtete Tour erfordert sichere Bedingungen, der Zustieg im unteren Sektor führt durch sehr steiles Gelände.

Splitboard Skitour - Kleine Sulzspitze
Schwierigkeit SAC: ZS
 
Gipfelhöhe: 2.580m
 
Starthöhe: 1.440m
 
Höhendifferenz: 1.200m
 
Gehzeit h:min: 4:00
 
Exposition: Nord-West,
 
Beste Tourenzeit: Frühjahr
Anreise:

Mit dem Zug oder Auto nach St. Anton am Arlberg. Dort von der Arlbergstraße, kurz vor dem Ortsausgang (Richtung St. Christoph) in den Verwallweg abbiegen. Gleich am Beginn des Verwallweges beim Startpunkt der Loipe parken. Ein weiteres befahren der Straße wäre günstig, ist aber nur für Anrainer und Busse erlaubt.

Bei Anreise mit dem PKW: Parken ist in St. Anton schwierig und im Verwallweg ist nur eine maximale Parkdauer von 3 Stunden erlaubt.

Bei Anreise mit den Öffis: Bus Nr. 3 vom Hbf nehmen und bei der Haltestelle "Abzweig Moos" aussteigen.

Tourenbeschreibung
Startpunkt:

St. Anton, Verwallweg, am Startpunkt der Loipe. Der Loipe für ca. 2.2 km folgen. Sie führt über leichtes Auf und Ab, durch einen kleinen Tunnel, vorbei an einem Heliport. Kurz bevor die Loipe die angrenzenden Straße kreuzt, die Loipe verlassen und in die Schlucht zur Holzbrücke abfahren. Ab der Holzbrücke beginnt die eigentliche Tour.

Aufstieg:

Den Weg folgen bis sich der Wald öffnet. Von dort über die offene Hänge der Tanunalpe Richtung Almhütte. Bis zur Hütte muss man nicht gehen, man hält sich etwas westlich davon. In einer Höhe von ungefähr 1750m traversiert man den sehr steilen Hang in südwestlicher Richtung. Diese Traverse erfordert sichere Verhältnisse und ist gleichzeitig die Schlüsselstelle der gesamten Tour. Bei unserer Begehung waren Tage zuvor über große Teile des Hanges Nasschneelawinen abgegangen. Nach der Querung steigt man noch etwas zur letzten Baumgruppe empor, von dort hat man dann ein prima Blick auf den vorliegenden Gipfelhang. Durch das offene Gelände bis zum Plateau aufsteigen, die letzten Höhenmeter werden dann nochmal richtig steil.

Abfahrt:

Vom Plateau direkt den Hang bis ca. 2170m abfahren und dann links halten. Man sieht dann sich eine immer tiefer einschneidende Schlucht, an dieser fährt man links vorbei, bis man den Verwallsee erreicht. Unterhalb dem See über eine Stahlbrücke laufen, ein kurzes Loipenstück bis zum Rasthaus Verwall abfahren. Eine Brotzeit ist dort definitiv lecker, hier heißt es jedoch Disziplin wahren und genügend Bargeldreserven für die Busfahrt einplanen. Mit vollem Magen den Bus nehmen (Ticket 4 EUR, Stand Saison 18/19), der nachmittags alle 20 min abfährt und Dich direkt zum Parkplatz bringt.

Kartenmaterial:

3/2 Lechtaler Alpen, Arlberggebiet 1:25000

Ascent route map (show/hide)

Log in or register download the gpx track.