Ernste, hochalpine, aber häufig begangene Tour, auf einen traumhaften 3000er im Sellrain - der Gipfel wird auch Matterhorn Tirols genannt (Bild 1).
Sichere Bedingungen notwendig! Die Schlüsselstelle - die plattige Wand - ist durch eine 40° steile Querung zu überwinden, kann aber auch umgangen werden (näheres in der Beschreibung)

Ausrüstung: komplette Tourenausrüstung + Harscheisen + (Steigeisen)

Splitboard Skitour - Lüsener Fernerkogel
Schwierigkeit SAC: SS
Help? SAC-Level?
 
Gipfelhöhe: 3.280m
 
Starthöhe: 1.660m
 
Höhendifferenz: 1.620m
 
Gehzeit h:min: 5:00
 
Exposition: Nord-Ost,Nord-West,
 
Beste Tourenzeit: Ganzer Winter
Anreise:

Über die Autobahn A12 bis zur Ausfahrt Kematen, dann der Beschilderung Richtung Kühtai folgen. In Gries im Sellrain biegt Ihr links ab in Richtung Praxmar / Lüsens. Der Straße folgend an der Abzweigung nach Praxmar links weiter zum Alpengasthof Lüsens (Schlaf- und Einkehrmöglichkeit). Hier gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz (4,00€).

Tourenbeschreibung
Startpunkt:

Alpengasthof Lüsens 1634m

Aufstieg:

Vom Alpengasthof folgt ihr zunächst der linken der beiden Loipen weiter Richtung Talschluss und direkt auf die "Mauer von Huy" ;o) zu (Bild 3) - nein die Steilstufe heißt nicht so, aber ging mir komischerweise ständig im Kopf um als ich darauf zulief - Radsportler kennen diesen Klassiker. Diese Steilstufe überwindet stolze 1100hm.

Kurz vor Talschluss schwenkt die Loipe rechts weg und wir gehen weiter direkt auf die "Mauer" zu. Durch Mulden und kurze Aufschwünge geht es in wechselnder Steilheit durch diese Mauer, wobei man sich eher im rechten Bereich bewegt. Links ist es durch viele Gräben stark zerklüftet. Meist findet man aber eine Spur vor.

Kurz bevor man den oberen Rand erreicht, sieht man rechts die mögliche Abfahrts- und auch Aufstiegsvariante. Im Aufstieg umgeht man so den Bereich der plattigen Wand, was bei fortschreitender Tageserwärmung sinnvoll ist. Allerdings zieht es in dieser breiten Rinne von der Steilheit auch wieder ordentlich an. Am besten schaut ihr euch das in der Karte richtig an - wichtig die südlichste der Rinnen die vom Rotgratferner nach unten zieht, ist die Richtige.

Wir folgen weiter dem Originalaufstieg, jetzt zunächst flach in westlicher Richtung in den Kessel zwischen Lissener Spitze und Fernerkogel (Bild 7). Auf ca. 3000m zweigt rechts der Aufstieg durch die plattige Wand ab. Durch diese sucht man sich rechtsansteigend querend den Weg. Nachdem man diesen Bereich hinter sich gelassen hat, steht man oberhalb der Rinne welche wir später abfahren werden oder über die man auch aufsteigen kann.

Ab hier steigt man leicht ansteigend den Rotgratferner bis unter den Südgrat des Fernerkogels auf. Dort Materialdepot.

Abfahrt:

Wie Aufstieg oder wie schon angesprochen, die südlichste der Rinnen von Rotgratferner direkt runter. Ich habe dann zielich weit ostseitig ausgeholt um den besten Schnee zu erwischen. Dann aber daran denken rechtzeitig zurück zu ziehen, da das Gelände im Ostteil in viele steile Gräben abbricht.

Ascent route map (show/hide)

Log in or register download the gpx track.