Vielseitiges, technisch einfaches Tourenziel mit attraktiven Abfahrsvarianten und tollem Blick auf weitere lohnende Gipfel im Bereich der Weidener Hütte.

Splitboard Skitour - Hoher Kopf West
Schwierigkeit SAC: L
 
Gipfelhöhe: 2.373m
 
Starthöhe: 1.275m
 
Höhendifferenz: 1.100m
 
Gehzeit h:min: 3:00
 
Exposition: West,Nord-West,
 
Beste Tourenzeit: Ganzer Winter
Anreise:

Inntalautobahn Ausfahrt Vomp, über den Inn nach Pill und den Berg hoch nach Weerberg, weiter durch den Ort bis nach Innerst zum Parkplatz (3€) bei der Jausenstation Innerst.

Tourenbeschreibung
Startpunkt:

Parkplatz bei der Jausenstation Innerst (1275m)

Aufstieg:

Am Gasthaus zwischen den Gebäuden durch und rechts beschildert (Weidener Hütte) ins Tal zum Nurpensbach hinunter und über die kleine Brücke hinüber. Häufig ist bis hier besser zu Fuß zu gehen, da das kleine Stück meist aper oder vereist ist. Dem Weg folgend trifft man nach wenigen Minuten auf den Fahrweg (Rodelbahn) der zur Weidener Hütte (ehemals Nafinghütte) führt. Hier kann man einmal durch den Wald "abkürzen" bis man etwas weiter taleinwärts nach vielleicht 80 Höhenmetern wieder auf die Rodelbahn trifft.  Auf ihr geht es einen knappen Kilometer gemächlich weiter bis zum beschilderten Abzweig wo man links schräg weiter durch ein Waldstück die Wiesenhänge der Hochsinnalm erreicht. Die Grundrichtung Südost beibehaltend geht es hoch zur Hochsinnalm auf 1660m, zwischen den Hütten hindurch und der Beschilderung folgend durch einem kleinen Graben, dann links ein Stück den Rücken empor und rechts durch einen weiteren unschwierigen Graben zur malerischen Fiderissalm hinüber.

Von den Almgebäuden steigt man nun etwas steiler an Höhe gewinnend nach Osten zum obersten Ende der Wiesen hinauf und durch den lichten Wald weiter, einmal einen Weg kreuzend, bis man sich auf etwa 1950m nach rechts orientiert. Nun steigt man etwas flacher schräg durch den Wald weiter Richtung Südsüdost, bis man geradewegs auf die Almgebäude des Fiderissalm-Hochlegers trifft. Links daran vorbei eröffnet sich nun schön kupiertes und weitläufiges Skigelände soweit das Auge reicht. Weiter nach Südost und links an dem Hügel mit den drei auffälligen Steintürmen vorbei auf einen Rücken und dort weiter auf das vor einem liegende Gipfelziel zu. Rechts unterhalb des Hohen Kopfes die noch Mulde entlang hoch zum Sattel und vor hier kurz nordwärts unschwierig ein paar Schritte auf dem Grat hoch, bis das Gipfelkreuz erreicht ist.

Auf den Hohen Kopf führen etliche Wege, die beschriebene Anstiegsroute ist davon die einfachste und lawinentechnisch günstigste. Der Aufstieg von der Weidener Hütte ist deutlich steiler und damit wie die Variante Ost aus dem Nurpenstal auch öfter lawinengefährdet.

Abfahrt:

Das weitläufige Gelände bietet auch im Bereich der Aufstiegsroute Spielraum und Abfahrtsspaß. Ab der Fiderissalm über die freien Hänge westwärts direkt hinunter bis zur Rodelbahn. Hier heißt es dann einmal kurz abschnallen und ein Flachstück laufen, ansonsten die Bahn hinauscruisen und nach der einzigen Kehre rechts ab wieder hinunter zum Brücklein über den Nurpensbach und zu Fuß zurück zum Parkplatz.

Vom Hohen Kopf kann man auch nach der Mulde steiler westwärts schön zur Weidener Hütte abfahren. Wenn es die Verhältnisse zulassen, ein Hüttenzustieg mit Gipfel.
Oder den Kamm entweder nordwärts zur Roßlaufspitze hinüber oder südwärts übers Nafingköpfl bis hin zur Halslspitze überschreiten.

Kartenmaterial:

Alpenvereinskarte 33 Tuxer Alpen, 1:50.000  

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