Das weitläufige Almengelände entschädigt für den etwas mühsam steilen Waldaufstieg.

Splitboard Skitour - Wurzer Alpenspitze
Schwierigkeit SAC: L
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Gipfelhöhe: 2.382m
 
Starthöhe: 1.405m
 
Höhendifferenz: 980m
 
Gehzeit h:min: 2:30
 
Exposition: Nord,
 
Beste Tourenzeit: Ganzer Winter
Anreise:

Brenner-Autobahn bis Sterzing und beschildert weiter ins Ridnauntal bis zum Weiler Gasse, dort links hoch am kleinen Skilift vorbei und Parkplatz suchen, am einfachsten beim Hotel Taljörgele.

Tourenbeschreibung
Startpunkt:

Am großen Parkplatz beim Hotel Taljörgele (am besten an der Rezeption nett wegen Parken fragen).

Aufstieg:

Vom Hotel wenige Meter zu Fuß weiter auf der Straße, dann können wir anfellen und über die Wiesen Richtung Südwesten zu dem alleinstehenden Gehöft am Waldrand abkürzen. Links am Hof vorbei ist der Weg zur Wurzeralm beschildert dem wir ein kurzes Stück bergan folgen bis wir nach rechts in den Wald abbiegen. Oberhalb einer künstlich aufgeschütteten Bachfassung können wir, ein kleines Stück runter ins Bachbett über einen schmalen Steg den Bach queren und steigen gegenüber ab jetzt steil den Wald bergauf bis wir einen Forstweg erreichen den wir queren und den Weg durch den Wald fortsetzen. Der Wald lichtet sich zusehends (1800m) und wir kommen zur Inneren Wurzeralm die rechter Hand oberhalb der Baumgrenze liegt. In einem Linksbogen gehen wir an der Alm vorbei auf den Rücken zu der sich in Richtung Süden hinauf zieht. An geeigneter Stelle steigen wir auf den Rücken und folgen diesem über eine kurze Steilstufen bis zum höchsten Punkt, einem großflächigen Gipfelplateau.

Lt. Alpenvereinskarte ist der "echte" Gipfel der Wurzer Alpenspitze, der ca. 50m Meter höher aber ebenfalls unmarkiert ist, die nächste Erhebung westlich. Andere Tourenbeschreibungen verorten den Gipfel gar noch eine Erhebung weiter westlich. Wie auch immer, die beschriebene Variante ist die am wenigsten lawinengefährdete und bietet ebenfalls schönes Skigelände zur Abfahrt.

Abfahrt:

Wie Aufstieg oder vom Gipfel nordwestlich in die Mulde und zur Inneren Wurzeralm. Auch sonst erlaubt das Gelände viele verschiedene Varianten,  ab der Alm hält man sich aber immer entlang der Aufstiesroute durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt.

Kartenmaterial:

Ascent route map (show/hide)