Talort: Ettal
 
2 Kommentare

Leichte Voralpentour, die auch bei nicht so sicheren Bedingungen geht. Zunächst geht es über einem Forstweg leicht ansteigend bergan, dann steiler durch lichten Bergwald und zum Schluss über einen freien Rücken. Mehrere Abfahrsvarianten.

Sehr überlaufen, wird selbst bei schlechtestem Wetter gemacht! Die Schwierigkeitsbewertung bezieht sich auf die Strecke bis zum Skidepot, der Gipfelanstieg über einen Grat ist häufig vereist und heikel!

Splitboard Skitour - Scheinbergspitze
Schwierigkeit SAC: L
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Gipfelhöhe: 1.926m
 
Starthöhe: 980m
 
Höhendifferenz: 940m
 
Gehzeit h:min: 2:30
 
Exposition: West,Nord-West,
 
Beste Tourenzeit: Ganzer Winter
Anreise:

Von der A95 kommend in Oberau, rechts auf die B23 Richtung Oberammergau abbiegen. Nach Ettal links in das Graswangtal einbiegen und der Strasse folgen. Nach dem Abzweig zum Schloss Linderhof befindet sich nach ca. 1,9 km, auf der rechten Seite ein großer geräumter Wanderparkplatz. Hinweistafel "umweltverträgliches Skitourengehen - Scheinbergspitze".

Tourenbeschreibung
Startpunkt:

Parkplatz am Eingang zum Sägertal

Aufstieg:

Vom Parkplatz den Weg ins Sägertal "Wegweiser Hochplatte" über eine Brücke folgen. Nach einigen Metern erreicht man einen Holzplatz.

Man folgt links dem Forstweg über eine Brücke Richtung Scheinbergspitze. Nach den ersten Kurven hat man die Möglichkeit links über den Wald abzukürzen (DAV Wegweiser). Beide Routen treffen später wieder aufeinander. Nachdem eine weitere Brücke überquert wurde, erreicht man einen Holzplatz. An dessen Ende zweigt rechts ein Karrenweg ab (DAV Hinweisschild), den man in den Wald folgt. Nach wenigen Höhenmetern erreicht man eine Wegegabelung - den Weg links weiter den Hinweistafeln folgen, steiler in den Wald hinein. Nach erreichen eines Rücken folgt man diesen im immer lichter werdenden Wald bis auf die Schulter unterhalb des Gipfels. Dort Skidepot.

Den Gipfel erreicht man über einen Grat, welcher bei Vereisung heikel sein kann.

Abfahrt:

Wie Aufstieg oder (schöner) man verlässt den Rücken linkerhand in einer der vielen Waldschneisen und folgt dieser bis in den Talgrund. Dort erreicht man einen Weg, der einem zurück zur Aufstiegsspur führt.

Warnung: In den ost und südseitigen Flanken passieren immer wieder Lawinenunfälle. So verlockend die Hänge aussehen sie sind "heiß" und besonders nach Neuschnee und bei hoher Tageserwärmung unbedingt zu meiden. 2 Tage vor unserer Tour, wurde mal wieder Jemand aus der Ostseite geborgen...nachdem 2 Tage davor 40 - 50cm Neuschnee gefallen waren!

Kartenmaterial:

Ammergebirge West - Topographische Karte 1:25.000 (Alpenvereinskarte)

Ascent route map (show/hide)

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 Kommentare

  • 20. Dezember 2017 - 13:54 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
    Tourenbericht
    Datum der Tour: 17. Dezember 2017
    Gruppengröße: Trio
    Tourenart: Splitboard
    Lawinenwarnstufe: 2
    Gefahrenpotential: Mäßig
    Kommentar / Tourenverhältnisse:

    Im Wald weitestgehend wenig Wind Einfluss, dafür oberhalb der Baumgrenze umso mehr. Exponierte Stellen oberhalb der Baumgrenze dürften recht verblasen sein, haben wir aber wegen der schlechten Sicht nicht gesehen. Die Schneelage im Wald ist jetzt mehr als ausreichend um ohne größere Schäden am Board davon zu kommen. In flachen Passagen war es stellenweise zuviel, dürfte mit Setzung der Schneedecke besser werden.

  • 14. Januar 2016 - 17:53 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
    Tourenbericht
    Datum der Tour: 14. Januar 2016
    Gruppengröße: Solo
    Tourenart: Splitboard
    Lawinenwarnstufe: 3
    Gefahrenpotential: gering
    Kommentar / Tourenverhältnisse:

    War heute mal wieder schauen was sich in meinen Hausbergen getan hat.

    Lawinenwarnstufe: unterhalb 2000m - 1
    oberhalb 2000m - 3

    Rücken abgeblasen. Ab ca. 1500m traumhafter Pow, der sehr vereinzelt bis auf den Grund reicht.

    Achtung bei eingeblasenen Mulden - alle Himmelsrichtungen!