Tour auf einen abgelegenen Gipfel der Ammergauer Alpen. Mit Zwischenanstieg (Empfehlung) oder lang und flach durch das Sägertal (880hm). Schöne nordseitige Hänge bis 35°. Hohe Schneelage erforderlich!

Splitboard Skitour - Lösertalerkopf
Schwierigkeit SAC: WS
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Gipfelhöhe: 1.859m
 
Starthöhe: 980m
 
Höhendifferenz: 1.250m
 
Gehzeit h:min: 3:00
 
Exposition: Nord-Ost,Ost,
 
Beste Tourenzeit: Hochwinter
Anreise:

Von der A95 kommend in Oberau, rechts auf die B23 Richtung Oberammergau abbiegen. Nach Ettal links in das Graswangtal einbiegen und der Strasse folgen. Nach dem Abzweig zum Schloss Linderhof befindet sich nach ca. 1,9 km, auf der rechten Seite ein großer geräumter Wanderparkplatz. Hinweistafel "umweltverträgliches Skitourengehen - Scheinbergspitze"

Tourenbeschreibung
Startpunkt:

Parkplatz am Eingang zum Sägertal

Aufstieg:

Vom Parkplatz den Weg ins Sägertal "Wegweiser Hochplatte" über eine Brücke folgen. Nach einigen Metern erreicht man einen Holzplatz.

Hier muss man sich entscheiden, entweder man zweigt links über eine Brücke der Route zur Scheinberspitze folgend ab (Option 1) oder folgt der Strasse in das Sägertal (Option 2). Ich habe mir beide Routen angeschaut und muss sagen, dass die Option 1 definitiv die bessere Wahl ist.

Man folgt also dem Weg Richtung Scheinbergspitze in angenehmer Steigung auf einem breiten Forstweg. Nach den ersten Kurven hat man die Möglichkeit links über den Wald abzukürzen (DAV Wegweiser). Beide Wege treffen wieder aufeinander. Nach der Überquerung eines weiteren Baches (Brücke) erreicht man einen weiteren Holzplatz. An dessen Ende zweigt rechts ein Karrenweg ab, den wir in den Wald folgen. Nach einigen Höhenmetern erreichen wir die Wegegabelung an der der Aufstieg zur Scheinbergspitze (links) und dessen Abfahrt wieder zusammentreffen (Bild 1). Wir folgen der Abfahrtroute weiter dem Hundsfällgraben bergauf, bis wir eine kleine Lichtung (Bild 2) erreichen. An deren Ende, hinter einem kleinen Waldgürtel, erreichen wir die Zwischenabfahrt. Diese führt zunächst steil (35°) durch eine schmal, später breiter werdende Waldschneise, in den Lösertalgraben hinab (Bild 3).

Dort trifft die Route auf den Aufstieg durch das Sägertal. Hier heißt es wieder „auffellen“ und die erste Steilstufe anpeilend bergan (Bild 4 + 5). Hier wird auch ersichtlich warum eine hohe Schneelage angenehm ist, dann kann man dort richtig durchheizen. Bei mir war es eher "ein Weg suchen".

Nach der Überwindung der Steilstufe, erreicht man richtig freies Gelände (Bild 6) und steigt die letzten Meter durch eine Mulde ((Bild 7) bei guten Bedingungen - Vorsicht auch auf die Flanken linkerhand) oder rechtshaltend über eine leicht bewachsenen Flanke zum Gipfel auf.

Abfahrt:

wie Aufstieg - Ausnahme Abkürzung durch den Wald, dort der Forststrasse weiter folgen

Kartenmaterial:

Ammergebirge West - Topographische Karte 1:25.000 (Alpenvereinskarte)

Ascent route map (show/hide)

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