Talort: Spitzingsee
 
1 Kommentare

Einfache kurze Tour über sanfte, ausgedehnte Waldschneisen. Aus Rücksicht auf den Wildschutz zwar ohne Gipfel, der Aufstieg zahlt sich trotzdem durch schöne Aussicht und ideale Abfahrtshänge aus.

Splitboard Skitour - Lempersberg
Schwierigkeit SAC: L
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Gipfelhöhe: 1.750m
 
Starthöhe: 1.080m
 
Höhendifferenz: 670m
 
Gehzeit h:min: 2:00
 
Exposition: Süd-West,West,
 
Beste Tourenzeit: Ganzer Winter
Anreise:

Von München: A8 bis Ausfahrt Weyarn. Über Miesbach, Hausham und Schliersee nach Neuhaus Richtung Bayrischzell. Nach dem Ortsende rechts hoch zum Spitzingsee.
Von Rosenheim: A8 bis Bad Aibling. Über Bad Feilnbach, Fischbachau nach Aurach. Dort rechts auf die B307 Richtung Schliersee und bald links hoch zum Spitzingsee. Über den Spitzingsattel und weiter zum Südende des Sees nach Spitzingsee.
Tip ÖPNV! Mit der BOB stündlich ab München Hbf nach Fischhausen-Neuhaus / ab Fischhausen Neuhaus Bf mit RVO-Bus 9562 nach Spitzingsee. Dauer 1h 15min, schneller gehts auch mit dem Auto kaum.

Tourenbeschreibung
Startpunkt:

Parken am großen Parkplatz an der Kirche (gebührenpflichtig). Von dort zu Fuß weiter bis zur Brücke und vor der Brücke links beim Gasthaus Wurzhütte auf die Valepp-Straße (Schranke). 

Aufstieg:

Am Schranken vorbei etwa 100 Meter in die Valepp-Straße hinein, dann halblinks den asphaltierten Weg hoch (Nr. 645, Berggasthof Igler, Maxlraineralm). Nach knapp 30 Minuten erreicht man die Bergwachthütte. Kurz darauf zweigt rechts ein Weg ab, wir queren auf diesem die Brücke und verlassen den Weg gleich nach links um, weiter parallel zur Straße, bis zu einer nach Osten ansteigenden Schneise zu gehen. Auf dieser Schneise steigen wir bis zur Talstation des Maxlrainer Schlepplifts und queren hier ganz an den in Aufstiegsrichtung rechten Pistenrand der südlichen Piste.

Etwa auf halber Höhe des Schlepplifts erkennen wir rechts eine Lichtung unterhalb der Felsen über die wir zur Unteren Wallenburgeralm hinübergehen (Sommerweg). Links an der Alm vorbei steigen wir über die herrlich breite Schneise Richtung Nordost bis zum Sattel empor. Oben angekommen eröffnet sich der Blick nach Osten auf Wendelstein und Sudelfeld.

Nun rechts auf dem Sattel ein kleines Stück bergan, dann nach rechts in den Hang ausweichend bis unterhalb eines deutlich erkennbaren Felsturmes.
Hier beenden wir unsere Tour aus zweierlei Gründen. Erstens sollte man den Kamm aus Wildschutzgründen nicht betreten, zweitens liegt der tolle Hang hinunter zur Aufstiegsscheise schon jetzt gänzlich unter uns. Also Splitboards Ski abfellen und umbauen, Brotzeit machen, Aussicht genießen und ab die Post...

Abfahrt:

Wie Aufstieg, bei passender Schneelage (nicht zuviel und nicht zuwenig) kann der untere Weg bis zum Ausgangspunkt zurück ohne Schieben/Gehen gefahren werden.

Varianten:
Bei der Talstation des Maxlrainer Lifts erneut auffellen und zur Bergstation der Taubensteinbahn aufsteigen. Von hier entweder auf/neben der Piste zur Talstation der Taubensteinbahn oder man erweitert von hier aus die Tour Richtung Jägerkamp oder Aiplspitze.

 

Ascent route map (show/hide)

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 Kommentare

  • 14. Dezember 2012 - 15:57 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
    Tourenbericht
    Datum der Tour: 12. Dezember 2012
    Gruppengröße: Trio
    Tourenart: SplitboardTourenski
    Lawinenwarnstufe: 3
    Gefahrenpotential: Auf der beschriebenen Aufstiegsroute gering, die Hänge sind unter 30 Grad zudem war der Neuschnee gänzlich ungebunden und spannungslos. Da es sich um Wiesenhänge handelt und der Untergrund noch warm war, muß jedoch immer auch auf die Gefahr von Gleitschneelawinen geachtet werden (Sonneneinstrahlung).
    Bilderbuchtag am Spitzingsee
    Kommentar / Tourenverhältnisse:

    Ein Traum..
    Die vergangenen Tage hatte es im Nordstau zwar ergiebig geschneit, trotzdem hatten wir nicht mit sooo viel Neuschnee gerechnet. Trotz nahezu fehlender Unterlage (der Pulver hatte sich noch nicht gesetzt) gab es bei dieser Neuschneemenge keinen Feindkontakt, die Spurarbeit durch einen im Schnitt mindestens halben Meter Pulver war aber ziemlich anstrengend.
    Auch auf der Abfahrt hatten wir manchmal etwas Mühe richtig auf Speed zu kommen, ein Mordsspaß wars allemal.

    Prognose:
    Mit der angesagten Erwärmung und Regen wird aus dem Traumpulver mit etwas Glück eine gute Unterlage für die kommenden Wochen.