28 January 2013    

So, jetzt haben wir die Nacht auf dem Hamburger Berg überstanden und können auch wieder richtig schreiben ;-).

So, jetzt haben wir die Nacht auf dem Hamburger Berg überstanden und können auch wieder richtig schreiben ;-).

Pulverwochenende in den Alpen oder Splitboarding in Hamburg?

Völkl Snowboards und der Freerideshop Hamburg haben uns eingeladen die Snowboardfreunde des Nordens vom Splitboarden zu begeistern. Keine Frage, dafür wird schon mal ein Schneewochenende geopfert.
Apropos Schnee, auch in Hamburg fielen dicke Flocken, aber unsere spontane Idee einer Cross-Country Splitboard Tour auf der zugefrorenen Alster blieb gottlob nur eine Idee. Und auch wenn die Kneipe gegenüber des Hotels sehr passend einen Hamburg-München Treff versprach, unser Ziel war der Splitboard Workshop im Freerideshop Hamburg.

Hamburg und München Connection


Zur Einstimmung ein paar Splitboard-Videos und schon sind wir mit dem Publikum voll beim Thema Splitboarden. Nach der Demonstration aller Funktionalitäten eines Splitboards tauchten natürlich schnell die altbekannten Fragen kritischer Geister auf, z.B. der Vergleich mit Schneeschuhen oder Tourenski (Äpfel mit Birnen :-) oder zur Abfahrtsperformance. Als eingefleischte Snowboarder, die sich zu Beginn auch viel zu lange mit dem Board am Rücken abgeplagt haben, die aber auch nicht aus der größten Bequemlichkeit heraus irgendwelche Abstriche beim Abfahrtsspaß hinnehmen würden, konnten wir das Publikum locker von den Qualitäten der aktuellen Splitboards überzeugen.
Wer wollte, der konnte gleich an einem von Völkl bereitgestellten Cashew Split Hand anlegen und den intuitiv simplen Umbau selbst ausprobieren. Wie erwartet gab es mit dem bewährten Voilé System keinerlei Probleme, auch das Fell aufziehen funktionierte dank des Völkl Skin Pin Systems spielend einfach. Wenn das schon beim ersten Versuch im Trockenen so gut funktioniert ist klar dass es mit etwas Übung auch unter realen, manchmal widrigen Bedingungen anstandslos klappt.

Infos zu den alternativen Bindungssystemen wie z.B. Spar R&D oder Karakoram waren genauso Teil der Veranstaltung wie eine Übersicht der verschiedenen Shapes der am Markt erhältlichen Splitboards samt ihren jeweiligen Vorzügen oder Eigenheiten. Abschließend kam natürlich auch das wichtige Thema Risikominimierung beim Freeriden zur Sprache.

Splitboard Workshop bei freeridershop.de in Hamburg


Und auch wenn die eingangs erwähnte Kneipe ganz gut gepasst hätte,  der Hamburg-München Splitboard Treff zog später vom Zwick, einer legendären Hamburger Rock-Kneipe über die Kleine Pause... wohin wohl?  ...auf den Hamburger Berg natürlich.

Es war uns eine große Freude die Jungs von Freerider bzw. Freeridershop.de in Hamburg kennenzulernen. Philipp, Christian und Fredi haben sich mit Herz und Seele dem Freeriden und dem Snowboarden verschrieben. Zwei der Jungs kommen aus den Bergen, alle kennen sich richtig gut aus und fahren eine besondere Philosophie für Ihre Kunden. Wenn Ihr mal vor Ort seid, schaut Euch neben den Snowboards und den hochwertigen Klamotten auf jeden Fall mal die Handschuhe an. Ihr werdet staunen.

 

Wen es interessiert, hier der Text direkt nach der durchzechten Nacht!

Eingeladen von Völkl Snowboards und Freeridershop Hamburg haben wir am 26.1.2013 ein Schneewochenende geopfert, um unseren Hamburger Freunden das Thema Splitboarding etwas näher zu bringen.

Gegenüber von unserem Hotel haben wir zunächst einmal eine Bar bzw, Kneipe (wie die Norddeutschen sagen) entdeckt, die für den heutigen Tag eine gute Botschaft verkündete.

Hamburg und München Connection

Ankunft war ca.12.30, nach einer Stunde begann es in Hamburg erneut zu schneien. Voller Freude warteten wir bis um 15.00 Uhr, um dann mit dem Workshop zu beginnen. Derweil kamen uns Gedanken, dass eine Cross-Country Splitboard Tour auf der zugefrorenen Alster sicher lustig, oder eine Splitboard-Tour im Harz (so entgehst Du den Menschenmengen in den nördlichen Skigebieten) ein tolles Naturerlebnis wäre.

Nach kurzer Vorstellung der Beteilgten und der Präsentation einiger Videos vertieften wir uns sofort in das Thema Splitboarding. Zunächst haben wir die Funktionalität der Splitboards erklärt, sind wie immer auf die bekannten Fragen eingegangen (Vergleich Schneeschuhe, Vergleich Tourenski, Abfahrtsperformance,...) und die wirklich Interessierten hatten die Möglichkeit das von Völkl bereitgestellte Cashew Split selber zu montieren. Es wurde festgestellt, das es relativ einfach und intuitiv zu bedienen, bzw. zu montieren geht und die Fellbefestigung mittels Skin Pin System sehr gut funktioniert. Im Anschluss daran kamen Fragen über alternative Bindungssysteme wie zum Beispiel Spark R&D oder Karakoram, von denen wir die jeweiligen Vorzüge erläuterten. Auch kam der uns bekannte Einwand: "Im Trockenen schön und gut aber wie funktioniert das bei widrigen Witterungsbedingungen? Am besten probiert man es mal aus um sich selber eine Meinung im Gelände zu bilden.

In kleiner Runde sind wir dann noch kurz auf die Risiko-Minimierung beim Snowboarden, bzw. Skifahren in freiem Gelände eingegangen. Außerdem haben wir über unterschiedliche Shapes der am Markt erhältlichen Splitboard Modelle philosophiert.

Nach getaner Arbeit haben wir eine kleine Tour vom Zwick, einer legendären Hamburger Rock-Kneipe über die Kleine Pause, auf den Hamburger Berg gemacht.

Es war mir eine große Freude die Jungs von Freerider bzw. Freeridershop.de in Hamburg kennenzulernen. Philipp, Christian und Fredi haben sich mit Herz und Seele dem Freeriden und dem Snowboarden verschrieben. Zwei der Jungs kommen aus den Bergen, alle kennen sich richtig gut aus und fahren eine besondere Philosophie für Ihre Kunden. Wenn Ihr mal vor Ort seid, schaut Euch neben den Snowboards und den hochwertigen Klamotten auf jeden Fall mal die Handschuhe an. Ihr werdet staunen.

Splitboard Workshop bei freeridershop.de in Hamburg