30 October 2012    

Arbor Europe hat uns zur Opening-Party des neuen Headquarters eingeladen und so sind wir letzten Samstag im ersten dichten Schneetreiben ins schöne Chiemgau gedüst. Hier unsere Eindrücke und die latest News zu den Arbor Snow- und Splitboards.

Arbor Europe hat uns zur Opening-Party des neuen Headquarters eingeladen und so sind wir letzten Samstag im ersten dichten Schneetreiben ins schöne Chiemgau gedüst. Hier unsere Eindrücke und die latest News zu den Arbor Snow- und Splitboards.

Aussicht? Wiese.. Kühe.. Berge, Yesss!
Die Freude über den Umzug in den neuen Arbor Tempel im Chiemgau ist Philipp direkt ins Gesicht geschrieben. Logisch, ist er doch neben Customer Care und Sales selbst ein Rider und wie das ganze Arbor Team begeistert in den Bergen unterwegs. Nach einem zuvorkommenden Empfang starten wir mit ihm zu einer Führung durch die Gemäuer und nehmen im Showroom die gesamte 2013er-Kollektion in Augenschein. Man muss schon sagen, da sind sehr stylische Geräte dabei. Die legendären unikaten Holzdecks verraten die traditionelle Liebe zum Holz, andere Designs z.B. von Sylvia Ji bringen wahre Künste aufs Brett.

Bevor die Live-Band beginnt die Party zu rocken finden wir Gelegenheit ein wenig mit Gregor Common, dem CEO von Arbor Europe, über das Thema Splitboarding fachzusimpeln. Gregor ist schon vor 10 Jahren zu den ersten Splitboard Touren aufgebrochen und hat wie wir reichlich Tourenerfahrung gesammelt. So finden wir beim klassischen Diskussionsthema "Splitboard vs. Schneeschuh vs. Ski" sofort einen gemeinsamen Nenner, man darf einfach nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Also quetschen wir ihn lieber zu den aktuellen Entwicklungen aus. Immer mehr Boards (auch Splitboards) werden als Rocker Shape verkauft, wie gut halten da die Kanten beim Traversieren oder gibt es etwa ein Wunder-Splitboard das die Vorzüge von Camber und Rocker Shapes vereint?

Rockerboards sind sehr drehfreudig, haben fetten Auftrieb und verzeihen so manchen Fehler was gerade beim Einstieg in diesen tollen Sport ein großer Vorteil ist. Der Nachteil sind Querungen bei nicht optimalen Bedingungen, da werden im Aufstieg schnell Harscheisen benötigt. Nach einer gewissen Gewöhnungszeit ist auch technisch anspruchsvolles Terrain gut möglich.
Ein reinrassiges Camber Board ist, was den Kantengriff betrifft, im Aufstieg die beste Wahl. Auch bei der Abfahrt in technischen Gelände haben die Camberboards Vorteile, kräftige Oberschenkel und eine ausgereifte Fahrtechnik vorausgesetzt.
Hybridboards versuchen die Vorteile beider Shapes zu vereinen, also besserer Kantenhalt beim Traversieren, guter Halt in technischem Gelände, dazu genügend Auftrieb und gleichzeitig schön drehfreudig. Wohl deshalb sind reine Cambers zu Gunsten der neuartigen Hybridkonstruktionen immer weniger auf dem Markt vertreten.

Aber klar wer hätte das gedacht, natürlich gibt es nicht das Wunder-Splitboard. Hybridboards sind ein bestmöglicher Kompromiss zweier grundverschiedener Shapes und sie sind wie die anderen Boards auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Fahrer und Einsatzgelände abgestimmt. Neben der Universalität gibt es aber auch beim Splitboarden diese und jene Ansprüche.
Unser Fazit: Jeder kennt seine Vorlieben und kann sich dementsprechend für ein passendes Board entscheiden. Welche Marken mit welchen Features und Spezifikationen am Markt sind, könnt Ihr Euch hier anschauen

Wieder zurück zur Party. Kurz gesagt, nette gechillte Leute, draußen in erster Eiseskälte ein BBQ, drinnen heiße Kürbiscremesuppe,  Liveband, Glühwein und reichlich lokale Bierspezialitäten.. kombiniert mit dem ersten Schneefall ein gelungener Cocktail für einen schönen Nachmittag bei Arbor in Stephanskirchen.

Nicht zu vergessen, natürlich haben wir auch das Abacus Splitboard bei Arbor genauestens unter die Lupe genommen. Zunächst nur im Trockenen, aber vom Optischen und von den Features her ein schönes Gerät. Ob es hält was es verspricht könnt Ihr demnächst hier im splitboarding.eu - Test nachlesen.

Ein Dankeschön an Arbor.