04 June 2018    
Happy Faces - bestes Wetter - super coole Teilnehmer und dieses Jahr auch endlich mal einige Teilnehmerinnen. So, das Fazit des SPLIT & RELAX 2018.

Nach vier trockenen Jahren im Dezember wollten wir beim SPLIT & RELAX 2018 mehr Schnee. Also haben wir das Event auf März verschoben. Ein schwieriger Termin. Die Firmen kommen gerade von Ihren Produktionsreisen und Messen zurück und die Event-Termine überschneiden sich, egal – machen, so unsere Devise! Welcher Termin gefällt Euch besser? Dezember oder März - bitte in den Kommentaren vermerken.

Es ist Freitag 9:30 Uhr, am Parkplatz vom Arthurhaus in Mühlbach angekommen, bereiten wir alles vor, um unsere Erkundungstour zum Conditions-Check für das SPLIT & RELAX zu machen. Ziel ist es mit möglichst großem Spaß ein umfassendes Bild von der aktuellen Situation zu bekommen.  Beim Umziehen fährt ein bereits bekanntes Auto auf den Parkplatz. Wer könnte es sein? Selbstverständlich der Ben von Konvoi, richtig ab jetzt der Konvoi Ben, der den angenehmen pulvrigen Morgen noch für ein paar Lines mit seinen neuen Powdersurfern nutzen möchte.

Cool, dann schnappe ich mir gleich mal eines der neuen Konvoi-Splitboards um es auf Herz und Nieren in steilem Gelände zu testen. Los geht’s, Ikka und ich schlendern in Richtung Mitterfeldalm, um dann an geeigneter Stelle links rauf zu gehen. Der Name der Tour bleibt weiterhin verborgen, denn auf Grund der Conditions war es uns nicht möglich den Gipfel zu erreichen. Dennoch hatten wir eine super Tour und waren auch rechtzeitig um 14:00 Uhr wieder zurück am Hochkeilhaus um die Firmen zu begrüßen. Martin und Anna hatten sich bereits eingefunden und waren mit dem Aufbau für den Check-In beschäftigt.

Freitag 16:00 Uhr, langsam aber stetig füllt es sich, relaxed werden Gespräche über das neue Material geführt, Boards geschraubt und erste Bekanntschaften geschlossen bzw. die ersten Selfguided-Groups formen sich und jeder hat sein Material für den nächsten Tag bereit.

Freitag, 19:00 Uhr ESSEN - es ist soweit Salat, Suppe, Schnitzel mit Kürbiskern-Panade und Pannacotta als Nachspeise. Auch für die Vegetarier gab es etwas. Danach mit einer Stunde Verspätung, haben wir es sehr relaxed geschafft, alle im Showroom zu versammeln. "Offizielle" Eröffnung und Lawinentheorie. Dann das erste organisatorische Problem,  viele haben keine Stöcke dabei, und wir haben auch nicht genug. Also improvisieren wir und haben am nächsten Tag Stöcke für alle bereit, für eins, zwei Tage geht es auch mit Stock ohne Teleskopversion. Vielleicht gibt es 2019 einen Stock-Partner!?

Nach dem "offiziellen" Teil gehen alle Ihre Wege, die einen zur Bar, die anderen ins Bett oder vor die Türe um die frische Bergluft zu genießen. Es wird wie immer gefachsimpelt bis die Boards und Bindungen neu erfunden sind.
 
Samstag 8:45 Uhr, das Frühstück beendet stehen alle mehr oder weniger vorbereitet vor der Tür des Hochkeilhauses, raufen sich in Gruppen zusammen, zerschlagen aus Versehen Autoscheiben - eben so wie es sich für Snowboarder gehört -  bereiten Ihr Material vor und lernen ihre Bergführer kennen.

Die Industrie geht es noch etwas entspannter an und geht nachdem die Gruppen unterwegs sind auf Tour um dann die meisten wieder einzuholen und auch Tricks zu verraten und Tipps weiterzugeben.

Um ca. 15:00 Uhr sind wir nach einem wunderschönen Touren-Tag zurück. Wir freuen uns über die zufriedenen und glücklichen Gesichter. Jetzt beginnt das ganze Spiel von vorne, doch mit dem Geschreibsel möchte ich Euch verschonen.

Jetzt ist es 20:00 Uhr und es wird spannend. Chris Fuschlberger präsentiert: 'Mladen - Life of a Mountaineer' (2017), eine 'Bootsjungen' Produktion. Wir können jedem nur ans Herz legen diesen Film zu schauen und möchten uns an dieser Stelle ganz besonders bei Chris und der Bootsjungen-Crew bedanken!

Ungefähr eine Stunde später machen alle wieder was sie wollen. Für uns endet der Abend, spät mit Gesprächen über die Branche, mögliche Entwicklungen und ich werde geradezu gezwungen ein Hardboot-Setup zu testen. Die Industrie will es - ich mache es. Es widerstrebt mir, doch am nächsten Morgen steht ein fertiges Setup bereit und ich bewege mich in den Plastikschuhen.

Sonntag, die Ambitionierten starten früh morgens, die geführten wieder um 8:45 bzw. um 8:00 und die Industrie macht die klassische Tour zum Hochkeil. Dieses Jahr direkt hinter dem Hochkeilhaus beginnend.

Hmmm, Bergauf geht es mit dem Hardboot-Setup doch sehr angenehm, auch wenn es mit Splitboarding nicht viel zu tun hat.

Am Hochkeil angekommen, treffen wir einige der Gruppen, machen unser obligatorisches Foto und fahren zurück.

Hier kommen die Nachteile des Hardboot-Setups zum Tragen, doch liegt es alles nur an den Schuhen, die nicht genug modifiziert waren ;-).

Gegen 15:00 Uhr sind wieder alle wieder zurück. Das Material wird abgegeben, wir befragen die meisten ob es Kritik, Wünsche oder Anregungen gibt. Doch waren die Befragten zufrieden und sagten: "Weiter so, nächstes Jahr sind wir wieder dabei".

So sei es, im  Juni setzen wir uns hin und lassen die Münze über den Termin (Dezember oder März) entscheiden - oder habt Ihr einen präferierten Termin? Ihr könnt unter dem Artikel Wünsche über den Termin posten.

Nachdem dann so um 17:00 Uhr alle auf dem Heimweg waren, haben wir noch die organisatorischen Dinge erledigt und sind dann um ca. 18:30 Uhr zurück nach München gefahren.


Das SPLIT & RELAX mit über 60 Teilnehmern von England über die Schweiz, Deutschland, Österreich,... bis zur Ukraine war gut besucht und endlich, dieses Jahr kam auch für uns ein super Tourengefühl im "Winterwonderland" auf und wie angekündigt war alles möglich.
Wir danken allen für das wahnsinns Event und freuen uns auf die nächsten Jahre. DANKE DANKE DANKE

Ein besonderes Dankeschön geht an Denis N. für die schönen Fotos!



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