15 May 2013    

Wir haben das Burton Landlord Split in steilem Gelände getestet, Fette Gletscherbrüche und schönes Panorama, check out the first impression.

Letzte Woche waren wir wieder für Euch im Einsatz. Diesmal haben wir das Burton Landlord Split getestet. Natürlich möchten wir Euch die First Impression nicht vorenthalten.

Gletscherface gesehen vom Splitboard im Pitztal

Im Pitztal wollten wir auf die Wildspitze, nichts besonderes aber schön. Wie wahrscheinlich einige von Euch wissen, ist der höchste Berg Tirols natürlich auch einer der Überlaufensten. So haben wir dann doch die Entscheidung getroffen einen seiner, auch recht hohen, Nachbarn zu besteigen. Gesagt getan, ging es weiter durch den Gletscher bis wir dann am Bergschrund unseres Ziels ankamen. Es gibt nichts Negatives über das Landlord zu berichten. Sauberer Zug im Aufstieg, gut ausgewogen und auch der Kantenhalt ist vollkommen in Ordnung, dank des S-Rocker Shapes. Der Flex ist im Vergleich zum Freebird deutlich härter, was sich bei etwas ruppigen Verhältnissen und schwergewichtigeren Ridern positiv auswirkt.

Aufstieg im Pitztal mit dem Splitboard unterwegs

So, jetzt mal weiter zum Aufstieg. Burton Landlord abgeschnallt, im Handumdrehen wieder zusammengesetzt und auf dem Rucksack befestigt. Schon hatten wir die Steigeisen an, um die ca. 50° steile Wand zu erklimmen. Schritt für Schritt geht es aufwärts bis wir den Gipfel erreichen.

aufstieg mit steigeisen am pitztaler gletscher splitboard tour

Das Wetter war nicht besonders toll angesagt und am Gipfel ziehen uns bereits die Wolkenschwaden um die Nase. Also genießen wir nur kurz die Aussicht und machen uns an die Abfahrt.

Burton landlord Split auf dem Rücken

Puh, steiler als gedacht und das mit einem Board das ich noch nie unter den Füßen hatte. Die Verhältnisse waren nicht optimal. 3cm Firn, dann eine Bruchharsch-Schicht, danach ca 30 cm weicher gut verbundener Schnee und wie es sich für eine Eiswand gehört kam darunter schönes Eis.

Soweit so gut, plötzlich hatte ich diese Surfweisheit im Kopf: "Never ride an unknown wave with a new board". Übersetzt auf das Splitboard, war ich in ziemlich steilem Gelände und hatte keine Ahnung ob meine Fersen mir beim Backside Turn den Kantengriff nehmen. Schaut Euch die Line an, das kann passieren wenn man seine Pläne am Berg plötzlich über den Haufen wirft und etwas anderes macht als geplant. Was haben wir gelernt? Probiert Eure neuen Boards lieber in moderatem Gelände und folgt Eurer Planung wenn es die Verhältnisse zulassen.

Also nach ca. 100 Hm habe ich mich dann überwunden den Backside-Turn zu machen... und jawoll das Board hält und ich kann die Abfahrt meistern.

Für Alex war die ganze Sache etwas lockerer da er diese Abfahrt schon oft gefahren ist und sie jedesmal besonders genießen kann.

Fazit: Das Burton Landlord Split 159 (designed von Terje Haakonsen) ist gut im Aufstieg, stabil auf der Kante und auch bei rauhen Verhältnissen kann man sich drauf verlassen. We love Splitboarding.

abfahrtsspur splitboard am pitztaler gletscher

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