08 January 2014      

Sommer im Winter, kein Schnee, Tauchen, Freediving, Wüstenberge und Bombenstimmung – das waren unsere Erwartungen an Ägypten.

Nach ein paar wunderschönen Tauchausflügen – Touren in der Bergwelt unter Wasser, sind wir auf dem Weg von Nuweiba (Nähe der Grenze zu Israel) an einer wunderschönen Sanddüne in der  Wüste Sinai vorbeigekommen.

Sandboarding South Sinai 2
Wüstenzauber

Natürlich war der erste Gedanke, hier kann man Snowboarden – ähh Sandboarden. Wäre ja cool wenn wir Boards dabei hätten um es auszuprobieren. Haben wir aber nicht, also egal... aber cool wärs trotzdem! Im nächsten Dorf, Dahab, einem Weltbekannten Spot, sowohl für Wind – und Kitesurfer als auch für Taucher wollten wir ein paaar Tage verbringen und Spaß haben.

Wärend einem Spaziergang durch das Dorf fielen uns sofort drei Snowboards auf, die an einem der unzähligen Touranbieter präsentiert wurden.

Sanboarding South Sinai 1
Unsere Spielzeuge für die Wüste

Hmm, dann gehen wir doch mal Sandboarden. Mit den Jungs gequatscht, den Termin vereinbart und am nächsten Tag ging es los um die Düne mit den Boards zu befahren.

Heisse trockene Luft,  Sand der einem wie Schnee in die Augen fliegt und eine Menge Motivation die Düne zu befahren.

Natürlich gingen wir die Düne zu Beginn viel zu schnell hinauf, und somit waren wir gleich ziemlich ausser Atem, das Brennen der Sonne gab uns den Rest  und so freuten wir uns auf die erste Abfahrt.

Sandboarding South Sinai 3
Am Gipfel

Der unverspurte Hang rief - befahr mich - und nach ein paar Turns zum Einfahren ging das richtig gut und machte auch eine Menge Spaß.

Sandboarding South Sinai 5
Unverspurt

Sandboarding South Sinai 11
Riding

Empfehlungen:

Sandboarding: Yallah Safari Dahab

Tauchen: Blueforce Nuweiba / www.blueforcediving.com



 Kommentare

  • 9. Januar 2014 - 10:34 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.

    Das hab ich auch schon mal gemacht!
    Snowboarden ist aber besser. Erstens bekommt man nicht so viel speed drauf im Sand und das Lenken ist auch nicht so einfach.
    Aber ist mal was anderes! :-)

  • 10. Januar 2014 - 21:38 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.

    Splitboarding ist besser, aber wenn mal irgendwo unterwegs ist wo man sandorden kann, sollte man es auf jeden Fall ausprobieren.

    Chears

  • 12. Januar 2014 - 23:51 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.

    Habs diesen Sommer in der Nähe von Mossel-Bay in Südafrika ausprobiert und fand es echt ganz lustig, wir hatten ungefähr 100 Höhenmeter zur Abfahrt mit Blick aufs Meer :) is ja klar dass man es mit Schneebretteln ned vergleichen kann, aber einfach die Möglichkeit Sanddünen runterzufahren verleitet einen doch schon dazu! War dann am Ende sogar motiviert über so nen kleinen Hügel zu springen, fand mich aber zweimal mit dem Gesicht im Sand wieder, und zumindest aus allen Körperöffnungen meines Kopfes kam noch lange danach Sand...

    • 13. Januar 2014 - 9:45 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.
      Haha, ja spätestens wenns einen waffelt ist der Sand in jeder Ritze ;-) Habs vor 15 Jahren mal in Peru (Huacachina) probiert, die hatten damals noch nedamal richtige Boards sondern Selfmade mit Boden-PVC als Base und ner Art Wachs als Gleitmittel. @Patrick, lässige Pics... nextes mal aber besser mitm Splitboard, des hochstapfen is doch sauanstrengend.
  • 24. Januar 2014 - 10:07 Zum Kommentieren anmelden oder registrieren.

    Wir sind als Kinder in der Örtlichen Schottergrube / Badeteich immer mit unseren Skateboards mit abmontierten Achsen die Schotter und Sandhügel ins Wasser runtergefahren!
    Zählt das auch?

    War auf jeden Fall immer ne Menge Spaß - auch wenn die wenigsten die fahrt bis ins Wasser geschafft haben.