22 November 2017      

Ein Traum wird wahr Andreas und seine Freundin fliegen nach Japan, hier ein kurzer Writeup.

Schon seit geraumer Zeit war es mein Traum den Norden von Japan zu bereisen, um den berühmten “Japow” mal selber unter den Füßen zu spüren. Diese Saison war es endlich soweit. Meine Freundin und ich buchten einen Trip von Mint Tours, eine kleine aber feine Reiseagentur aus Australien, die sich auf Snowboard Trips über den gesamten Erdball spezialisiert hat. Mit ihnen hatten wir bereits einen phantastischen Trip nach Neuseeland, somit war die Onsen Tour nach Hokkaido sehr verführerisch.

Dieser Splitboard Backcountry Trip nach Hokkaido wurde von Antti Autti und einigen Ridern der legendären Car Danchi Crew veranstaltet. Mit von der Partie waren die Locals und japanischen Legenden Shinya Nagakawa und Gaku Nagai aus der Asahikawa Region, die das Backcountry dort wie ihre Westentasche kennen. Der Rest der Crew kam aus Australien und gemeinsam hatten wir eine großartige Zeit Pow Lines zu ziehen und das japanische Backcountry mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Den tiefsten Schnee deines Lebens mit so einer phantastischen Crew zu fahren war einfach eine besondere Ehre. Die atemberaubenden Landschaften mit ihren lichten Birkenwäldern sind sehr unterschiedlich zu dem was wir aus den heimischen Alpen so kennen.  Dennoch findet man neben den bekannten Tree-Runs und endlosen Pillow Lines auch anspruchsvolles alpines Gelände und verspielte enge Schluchten. Jedenfalls war es die perfekte Gelegenheit mein Amplid Milligram Split bei idealen Bedingungen auszuprobieren. Wir hatten pro Tag an die vier bis fünf Aufstiege und Abfahrten, wobei mich die Performance vom Milligram sehr überzeugte.  Die meisten Aufstiege hatten wir im hüfttiefen Schnee zu bewältigen und dabei hilft das Milligram dank seiner leichtgewichtigen Konstruktion gut vorwärts zu kommen. Zu den Abfahrten mit dem Milligram kann ich nur sagen: Das ist das Splitboard was ich mir immer gewünscht habe! Selbst bei 3m tiefen Powder hat es einen super Auftrieb und die Nose säuft niemals ab. Dennoch bleibt es sehr agil bei Treeruns. Butters und Tricks auf Pillows gehen mit diesem verspielten Backcountry Freestyle Board ebenfalls leicht vom Fuß.   

Die japanische Kultur zu erfahren durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen: Nach einem anstrengenden und kalten Tag in den Bergen war es ein Vergnügen in eine der heißen Quellen zu springen. Die Onsen sind gut für Körper und Seele, besonders wenn man das Ganze noch mit einem guten Bier aus der Region kombinieren kann! Die Auswahl des Essens war immer etwas abenteuerlich, da man nie wusste was man aus der Karte genau bestellte. Sushi, Ramen Nudeln und Hot Pots waren köstlich. Auch beim Karaoke Singen hatten wir eine großartige Zeit. Niemand scheuchte sich zu singen da wir die All-You-Can-Drink Optionen nahmen.

Und hier noch ein kleines Video:

Danke Andreas für das Writeup, die Fotos und das Vid!