25 September 2013      

5 Jungs ein Motorhome und Splitboards im Gepäck. Begleitet Hausi und seine Crew auf ihrem Snowboard Trip durch Kanada.

Es ist Mitte Februar, tiefster Winter auf der nördlichen Hemisphere und Hausi startet mit seiner Crew nach Canada um frischen Champagne zu fahren.

Im Vorfeld hatte er noch einige gute Infos von einem "Whistlerianer" bekommen, den er zuvor auf der Uni kennenlernte.

In Vancouver angekommen, checken sie nach kurzem Sightseeing, gleich mal in ihre motorisierte Wohnung ein und fahren los.

Splitboarding Canada das Motorhome

Angekommen in Whistler, dem wohl bekanntesten Skiresort der Welt werden sie gleich von den Menschenmengen und den saftigen Preisen von 123 Dolar für die Lifttickets überrascht.

Nichts desto trotz, den Spaß lassen sie sich nicht entgehen und wärmen sich an zwei Tagen im Resort, allerdings ohne den erträumten Champagne, für Ihre weiteren Vorhaben auf.

Dann geht es weiter von Sun Peaks über Silverstar bis nach Big White, wo die Jungs auch gleich Ihre Splitboards auspacken und zur Auffrischung Ihrer Skills an einem Avalanche Training teilnehmen (sollte jeder zu beginn der Saison machen, denn hier gilt nicht "Zeit ist Geld" sondern "Zeit ist Leben" und wir wollen ja alle noch viele Jahre den Spaß an den Bergen und im Backcountry erleben).

Nach verabschieden der einen Hälfte der Crew geht es für den harten Kern weiter nach Revelstoke, wo 25 cm Freshies prognostiziert sind. Nach einem langen Ritt im Motorhome werden die Jungs gleich einmal böse überrascht, denn am Lift treffen sie eine Gruppe Alpinesportler, mit gezündeten Airbags und erschrockenen Gesichtern. Ufff, die Alpinen Gefahren hatten zugeschlagen und somit wurde die Crew vom Hausi wieder daran erinnert Vorsicht vor "Pow-Geilheit" walten zu lassen.

Lifting Canada

Lawinenwarnstufe 4 und difuse Sicht lassen die Jungs einige Treeruns und den sogenannten "Geheimtipp" North Bowl befahren, wo sie abgesehen vom Wetter voll auf Ihre Kosten kommen und den ersehnten Canada Champage durchfliegen. In Gesprächen mit den Einheimischen wurde Ihnen eindrücklich erklärt, dass man in Revelstoke selber nicht splitten dürfe, sondern erst einige Kilometer weiter ausserhalb, auf beschilderten Routen.

"Was ist das denn, Splitboarding-Verbot, dann fahren wir doch gleich nach Golden und Kicking Horse um die Lage dort zu checkn". Die Schneebedingungen waren alles andere als toll, also geht es nach langem hin und her zurück nach Whistler, denn da kann man splitten. Nach unzähligen Stunden on the Road kommen die Jungs erneut in Whistler an und begeben sich, diesmal mit dem "günstigen" 55$ Backcountry Ticket, auf den Weg die musikalische Idylle der Whistler Mountains zu erkunden. Da sich die Lawinensituation mit einem guten 3er immer noch nicht entspannt hatte, war klar die steileren Runs am Blackcomp Glacier zu meiden und sich zu den "Musical Bumps" zu begeben, wo kurze aber wunderschöne Runs auf die Jungs warten.

Splitting Canada

Zum Abschluß gab es noch nen weiten Hatscher von 7 Stunden in Richtung Cowboy Ridge und dann zwei Tage Wellness und zur Abwechselung mal Duschen.

Fazit: In Canada gibt es gute Splitboarding Möglichkeiten, allerdings müssen, wie überall die Schneebedingungen passen und es bedarf eines größeren Planungsaufwands, da es wenig Homepages gibt, auf denen Touren so detailiert beschrieben werden wie bei uns.

Von unserer Seite ein fettes Dankeschön an Hausi, für den tollen Bericht und die Fotos.