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Splitboarden in Plastikschuhen - Mein Versuch eines AT Setups

In der aktuellen eigenwilligen Zeit kommt man auf so manch blöde Idee.

Ich kam 1999 zum Snowboarden und bin seither auch nicht mehr in Skischuhen gestanden, die klobigen, steifen Klötze an den Füßen haben sich aber dennoch so in meinem Kopf eingebrannt. Nun bin ich gerade in der vergangenen Saison immer wieder mit Leuten ins Gespräch gekommen die mit einem Hardboot-Setup unterwegs sind und das auch in vollen Zügen zu genießen (gerade im Aufstieg). Bindungtechnisch hat sich einiges getan, Phantoms und tech-toes machen einen großartigen Eindruck, einzig beim Boot hatte ich bislang so meine Bedenken.

Ich bin über Umwege and an weißes Nevado 169 von Konvoi gekommen, dass ich eigentlich parallel zu meinem bestehenden Kantar (mit Spark Surge) in der kommenden Saison testen wollte. Nun scheint dieses aber ein gutes Versuchskaninchen für mein Vorhaben zu sein. Bei der Bindung habe ich nicht lange überlegt und auf die vielen Empfehlungen hin eine Phantom aus den USA georderd.

Lasset die Materialschlacht beginnen..
Ich hab's drauf ankommen lassen und mir von meinem Händler des Vertrauens ein Paar Dynafit Speedfit (TLT6 "Nachfolger") und Scarpa Alien RS bestellt.
Am Freitag angekommen fielen die Dynafit schon bei der ersten Anprobe sowohl in der Passform, als auch vom Skischuh-Faktor (was sind das für nervige und klobige dinger.. und die schnallen, Gott ist das furchtbar..) durch. Die Mods die man dazu im Netz findet schneien da auch nur in einem großen Kompromiss zu enden. Ich hatte offen gesagt sowieso Hemmungen einen neuen Boot zu zerschneiien ohne ein Zurück.

Nach diesem persönlichen Rückschlag suchte ich nach Alternativen und bekam den Tipp mir mal die Scarpa Alien RS anzusehen. Sahen interessant aus und haben wenigstens ein verschraubtes Gelenk um die Sache einfach für Mods zu zerlegen. Die kamen am Montag an und scheinen unerwarteter Weise (nach dem persönlichen Dynafit-Reinfall wollte ich die Erwartungen dämpfen) tatsächlich eine Option zu sein.
Ein- und Ausstieg klappen tadellos, das BOA um den Rist bietet guten Halt und auch der Rest hält zusammen, ohne dabei grob unangenehm zu sein. Da ich mir etwas technisches Geschick, sowie zugang zu CAD und Fräsmaschinen unterstelle, war der Plan gestern eigentlich das Gelenk auszuhebeln und mit Bushings etwas weicher zu bekommen. Zudem wollte ich mir einen Dämpfer à la Phantom's "link levers" bauen um alles etwas mehr flexen zu lassen.

Der Boot hat keine Zunge im herkömmlichen Sinn gehört sowieso zur weicheren Sorte (was immer noch recht tight ist, im Vergleich zum Softboot)
Es stellte sich heraus, dass es noch viel einfacher ging. Hat man den Boot einmal zerlegt (Die Schrauben im Gelenk möglichst mit einem Lötkolben erwärmen um den Schraubensicherungslack weich zu bekommen), zeigt sic in der oberen Schale (die mehr oder weniger wie ein Highback geformt ist) um den Knöchel ein Stahlbügel, der als seitliche Verstärkung wirkt. Wenn man diesen entfernt können sich die Gelenke freier bewegen und etwas flexen, was dazu führt, dass der Boot inklusive der oberen Verschnürung seitlich arbeiten kann, nach vorne etwas dämpft und dabei nach hinten aber auch guten Support bietet. Kurzum fühlt sich die Sache wirklich seeehr nah an meinem Softboot-Setup und fühlt sich im Trockenen sogar einen ticken harmonischer an - ob man's glauben will oder nicht..
Der "Mod" dauert pro Schuh keine 10 Minuten und ist jederzeit wieder rückgängig zu machen, mehr hätte ich mir nicht wünschen können.

Die Phantoms kamen gestern an und ließen sich absolut unspektakulär und anstandslos montieren (was für ein einfaches und zugleich geniales System..) - In Summe hat man gut 1,5kg weniger am Fuß im Aufstieg...

Ich bin nun wirklich etwas angefixt, positiv überrascht und freu mich aufs Testen (auch wenn es leider danach aussieht als würde es noch ein paar Monate dauern..)

Zum Abschluss noch ein paar Bildchen und ein kleines Flex-Video: https://youtu.be/htkAh0lCgAA

Sofern's jemanden interessiert kann ich Dir noch ein paar Details zum Boot-Mod zusenden. Es scheint, als wäre ich nicht der einzige, der mit diesen Gedanken spielte.

Cheers,
Dennis

Danke!

Danke für diesen informativen Bericht und die Bilder! Scheint wirklich mal ein unkomplizierter Weg (ohne viel Basteleien) zum Hardboot-Setup zu sein.
Bei meiner Touren-Aktivität (1 Tour in den letzten 2 Saisons) muss/sollte/darf ich mich aber nicht nach neuem Material umschauen...

Super

Hallo Dennis,
super dein Beitrag! Danke für die tollen Einblicke und die genaue Beschreibung! Ich habe auch schon öfter mit dem Gedanken gespielt, auf ein Herdboot-Set umzusteigen, mir waren die Dinger bis jetzt jedoch einfach immer zu unbequem...

Hast du schon erste Erfahrungen bei Touren sammeln können? Ein Update würde mich wirklich sehr interessieren, vielleicht packe ich das Ganze für die kommende Saison an!

Nochmals Danke für die Inspiration,
Beste Grüße, Kilian

MEGA, danke

Hi Dennis, wollte mich auch bei Dir für diesen tollen Beitrag bedanken, da haben wir leider immer viel zu wenig was den Hardboot bereich betrifft. Wenn DU hier mehr Erfahrungen teilen möchtest oder mal einen "echten" Artikel schreiben möchtest würden wir uns freuen. In dem Sinne einfach per Mail mit Fotos an uns und dann können wir das als Artikel von Dir veröffentlichen.  Keep calm and go splitboarding Patrick

Sorry!

Hey Leute,

Sorry, dass ich auf meine Antwort(en) so lange habe warten lassen. Das Alltagschaos hat etwas zugeschlagen ;-)

@Kilian,

Leider bin ich bisweilen noch nicht zum Testen unter realen Bedingungen gekommen. Die letzen "schneesicheren" Wochenenden der vergangenen Saison verbrachte ich leider mit arbeiten und anderen Kleinigkeiten und dann war's auch schon wieder vorbei mit dem Winter..

Der erste Schnee ist hier aber bereits wieder gefallen und sobald die Sache etwas steinsicherer ist, steht einem Test endlich nichts mehr im Wege. - Ich werde auf alle Fälle berichten.

@Patrick,

Vielen lieben Dank für die netten Worte.
Ich hab mich immer mal wieder mit der Thematik beschäftigt. Ein paar Gespräche in Kirgistan mit anderen Ridern, die bereits Erfahrung mit Phantoms hatten, waren dann sozusagen der Stein des Anstoßes für mich etwas weiter zu recherchieren, ein paar Infos zu Sammeln und so manches infrage zu stellen ;-)

Gerne reiche ich ein paar hübschere Fotos und selbstverständlich auch meine ersten Praxiserfahrungen, sobald es das Wetter zulässt, nach und schreib einen kleinen Bericht zu der Sache. Ich denke, dass es den ein oder anderen Interessiert, speziell, da es auch weitere Optionen neben Phantoms und die neuen "Slippers" (die eigentlich nur eine leicht modifizierte und gebrandete Version der Backlands sind), die preiswerter und womöglich sogar (subjektiv gesehn ;-)) besser abschneiden können.

Sobald ich's auf den Berg geschafft habe, melde ich mich bei Dir. - Ansonsten hast Du meinen Kontakt/Mail eh ;-)

Liebe Grüße & hoffentlich bis bald mal
Dennis

Nevado + Atomic Backland

Hallo allerseits,

vielen Dank für deinen tollen Beitrag zu deinem AT-Setup, Dennis. Ich lese solche Erfahrungen immer sehr gerne, da sie vor allem auch zu meiner Entscheidung geführt haben.
Ich bin im Februar von Surge+Aspect auf Dyno DH+Backland umgestiegen. Und zwar ebenfalls auf einem Nevado 169.
Ich möchte deine Einschätzung gerne bestätigen. Nach 4 Touren kann ich sagen, dass das Nevado schonmal ein hervorragendes AT-Versuchskaninchen ist. Mehr noch, ich halte das Brett für unbedingt sehr gut geeignet. Ein so fein gefundener Flex erleichtert den Umstieg ungemein.

Für alle, die sich mit dem Gedanke tragen möchte ich ebenfalls bekräftigen : der Schuh macht's. Erst, wenn man in einen Schuh flutscht und sofort denkt...geil, ist ja assi bequem ... erst dann kann es losgehen. Sonst machts in meinen Augen keinen Sinn. Dann würde ich harte Softboots nehmen...
Hat man den Schuh aber gefunden... dann gibts auch kein zurück.

Die Vorteile sind exorbitant :

*-1kg Gewicht pro Fuß
* Traversen natürlich nicht wie die dünnsten Skitoureler, aber allemal entspannter, als im Softboot
*überhaupt ein mega bequemes Aufsteigen
*Abfahrt ... hört sich komisch an, ist bei mir aber so ... der Hammer. Ich habe noch nie so gut auf einem Snowboard gestanden, wie im Hardboot...

Kurz zur Bindung : Phantom ist sicher ultimativ. Aber m.E. geht die Dyno Dh auch einfach sehr gut, wie halt auch alle Spark-Sachen...

So, was habe ich gemacht? NIX!
Für mich geht der Atomic Backland (19/20 ohne Boa auf dem Rist) straight out of the box. Dass Phantom nun den Slipper so rausbringt, sagt ja alles.
Nun habe ich mal nen Abend lang mit meinem Kumpel die Schuhe angeschaut und rumgeschraubt und mal einen 2-Minuten Mod gemacht (aber noch nicht gefahren) : einfach mal obere Schnalle und Strap entfernt und durch Voile-Strap ersetzt. Fühlt sich gut an. (Idee von hier: https://www.powderguide.com/magazin/equipment/artikel/splitboarden-mit-h...)

So, also ich freue mich immer über neue Ideen...werde mal regelmäßiger hier vorbeischauen.

Viele Grüße aus dem Schwarzwald,

Tobias

Update für die, die es interessiert. Backland ohne obere Schnallen und Strap, dafür mit Voilé-Strap fährt sich ohne Zunge ziemlich prima..

Super Setup

Hallo Dennis,

Super Setup und danke für den Bericht.
Ich hätte noch einige Fragen:
Finde die Phantom Bindung sehr interessant, da diese aber einen stolzen Preis besitzen wollte ich fragen, ob du diese mittlerweile testen konntest und mir wieviel Extrakosten man rechnen muss wenn man die aus US bestellt.
Danke und Gruß

Ein teuerer Spaß ;-)

Ich hab die Bindung damals im "Sale" für $742 bekommen (Liste im Anhang), hinzu kommen noch $172 an Versandkosten via UPS (dauert dann aber auch nur 2-3 Tage). Beim Import kommen in Österreich (denke, in D ist es ähnlich) noch die Einfuhrumsatzsteuer von 20% dazu (in D verm. derzeit 16%), sowie eine Zollgebühr, das waren glaube ich etwa 50€. Alles in allem hat mich der Spaß rund 900-950€ gekostet.

Die Bindung selbst ist in ihrer Einfachheit und Zweckmäßigkeit einfach großartig und in Anbetracht des Nischenmarkts und der Stückzahl (verdiene meine Brötchen in einem Ähnlichen Markt), sehe ich den Preis als gerechtfertigt an. Über Sinn, Zweck und Mehrwert lässt sich streiten. Ich mag aus Softboot-Zeiten die Voile-Schienen/Spark nicht, da diese immer dazu neigten, dass die Bindung früher oder später in Längsrichtung gewackelt hat - es hat mich genervt.. ;-)
Ich denke, ein guter Kompromiss zwischen den Welten wäre noch die Lösung von Plum aus Frankreich. Ich mochte deren Softbootbindung und den Mechanismus sehr, Die Hardbootvariante baut auf dem selben Grundprinzip. Inwieweit die Sache dann inkl. Tech Toes günstiger wird als Phantoms ist dann leider wieder eine andere Geschichte, denn auch die Bindung hat ihren Preis.

Phantom ist tatsächlich sowas wie eine kleine Hinterhofgarage. Das System ist aus persönlichen Bedarf entwickelt worden, anfangs völlig ohne Verkaufsabsichten. Das ist vermutlich mehr oder weniger der Grund, wieso es (leider) auch kein Händlernetz und somit einfache Möglichkeit gibt die Bindung innerhalb der EU zu bekommen. Ich mag solche zweckoptimierten Sachen und habe mich definitiv aus ideellen Gründen dafür entschieden.

Unter realen Bedingungen konnte ich das System leider mangels Schnee noch nicht testen, und muss mich derzeit noch mit einigen Trockentests zuversichtlich stimmen und einfach an der Vorfreude festhalten ;-)

Liebe Grüße
Dennis

Danke!

Danke!
Die Bindung ist es sicher wert. Finde es ein gutes Konzept und hoffe du hast damit viel Spaß. Freue mich schon auf einen Erfahrungsbericht wenn die Bedingungen es zulassen.
Grüße aus Tirol
Anton

Arretierung der Ferse(Aufstiegsmodus)

Hallo zusammen,
ich bin mit meinem Hardbootspliboardsetup nur mit Skitourengeher unterwegs und dabei öfters bei Abfahrten mit anschließenden Anstiegen in Schwierigkeiten geraten (auch wegen zeitaufwendigem Umbau..):
Ist es möglich von der Dynafit Radical das Fersenteil(zb vom abgebildeten Tourenski) auf mein Spliboard zu montieren? (vgl Bild) - Und wenn, wer macht mir sowas?
Vielen Dank schon mal.
Herzliche Grüße aus dem schwarzwald

Edgar

Eine (sehr einfache)

Eine (sehr einfache) Möglichkeit wäre die Steighilfen von Phantom zu nutzen oder Deine Vorhandene etwas zu modifizieren.

Meine Steighilfen haben eine Aussparung, in die genau ein Voile-Strap passt. - Einmal um den Boot gewickelt und die Ferse sitzt fest am "Ski"

Bilder stammen von der Website: https://www.phantomsnow.com/collections/tour/products/phantom-20-ski-strap

Danke!

Danke Dennis, das werde ich testen!!
Auch Danke an Ben (Tel.) !!

Hallo Edgar,

Hallo Edgar,
Wenn du dir einmal ein neues Splitboard zulegen solltest, habe ich etwas interessantes von Konvoi Snowboards gesehen. Diese bieten auch Custom Splitboards an. Folgenden Blogeintrag habe ich vor ein paar Tagen gesehen.
Sieht so aus als hätte sich der Kunde eine Aufnahme für eine Skitourenbindung einarbeiten lassen.
Grüße Anton

https://www.konvoisnowboards.com/blog/-konvoi_custom_vega_split/

Fersenarretierung - Steighilfe Hardboot

Hallo Anton,
vielen Dank. Habe mit Ben Dietermann(Konvoi, danke Ben!) telefoniert und daraufhin die Steighilfen von Phantom bestellt und montiert. Mit meinen Voile-Straps kann ich jetzt den Schuh fixieren, um kurze Abfahrten sicherer bewerkstelligen zu können(die Aufstiegshilfen haben Ösen, durch die die Straps gezogen werden können).
Jetzt hoffe ich es bald mal testen zu können.

Gruß Edgar

Scarpa Slpitboard Boot Umbau

Guten Morgen.

Ich würde diesen Thread gerne nutzen, um mich vorzustellen:
Ich bin Tom, 46 Jahre alt, Ingenieur, und ich lebe in Graz.
Ich sags am besten gleich: Als alter Hardbooter boarde ich (schon immer) auch in Hardboots im Powder.
Dazu habe ich ein paar Jahre lang alte Tourenboots und Pogo ZigZag verwendet (teilbare Ski).

letztes Jahr der Umstieg auf Splitboard, und jetzt der Start in die Saison mit lecht angepassten Gea boots.

Passt das in diesen Thread, oder soll ich einen neuen aufmachen?

Wie klein die Welt doch ist.

Hey Tom,

Coole Sache und meiner Meinung nach absolut passend zum Thread! Was für ein system verwendest Du und welche Erfahrungen konntest Du ggf. schon sammeln?
Die Hardboot-Sache ist eine kleine Nische, da ist es schön ein paar Infos zu sammeln ;-)

Btw; Die Welt ist klein. ich wohne seit Sommer letzten Jahres ebenfalls in Graz. Sofern Du mal Lust und Zeit auf eine Tour hast, melde Doch doch einfach! (PN ist unterwegs)

Liebe Grüße
Dennis

Selbst feilt der Mann

Aalso:
Ich habe schon vor Jahren an Hardboots für die Piste rumgeschraubt.
Touren bin ich bis letzen Winter mit Aufstiegsskiern und Hardboots (Touren-Schuhen) gegangen.
Im Frühjahr kamen dann die Geas.

Warum Scarpa Gea?
Der Schuh hat eine Knöchelschnalle und passt mir hervorragend.
Ich habe beim Ausfstieg und bei der Abfahrt super Fersenhalt.
Aber im Ski-Modus ist mir der Schuh zu steif und zu aufrecht - und im Walk-Mode hat er viel zu viel Freiheit für die Rücklage.

Also habe ich einen Federmechanismus gebastelt, der sich auch einfach entriegeln lässt.
Im Keller funktioniert das schon hervorragend!

Erste Gehversuche mit dem AT-Gemüse

Guten Mahlzeit!

Im Südwesten Österreichs, hat nun der Winter begonnen und ich konnte mich gestern endlich an die ersten Gehversuche mit dem neuen Setup wagen.

Meine Pläne, weiter in den Südwesten Kärntens zu fahren, haben sich aus diversen Gründen kurzfristig über Board geworfen, sodass ich von der alten Heimat Kärntens aus nur einen Ausflug Richtung Dobratsch (Aufstieg von Heiligengeist aus), machte. Der Berg ist mit etwas über 2000m der Höchste in der Umgebung und bietet etwas mehr als 1000hm Aufstieg über eine ehem. Schipiste. Zeitgleich ist es ein ehemaliges Schigebiet und auch der Haus- und Hofberg der Villacher (einer 100.000 Einwohner Stadt ;-))

Entsprechend herrscht hier bei schönem Wetter und guten Bedingungen eine regelrechte Völkerwanderung, dafür sind im Regelfall Zufahrt und Bedingungen entspannt.

Zugegeben kommt mir das Anziehen von Schischuhen durchaus noch merkwürdig vor, wobei der Alien RS doch weit weg von einem herkömmlichen Schnallenschuh ist und einen sehr einfachen Einstieg ermöglicht. Dafür macht der Einfache Umbau und die Kompakte Bauweise des Splitboards mit AT-Setup umso mehr Spaß. Felle aufgezogen, die Bindung an den Rucksack gehängt, 12 1/2 Versuche mit den Schuhen in die Tech-Toes (das Bedarf meiner unerfahrenen Grobmotorik doch noch etwas Übung ;-)) zu kommen und auf gings.

Die ersten Schritte fühlten sich doch anders an, als ich es vom bisherigen Softboot-Setup gewohnt war. Durchwegs im positiven Sinne, irgendwie fühlt sich alles solider und gleichzeitig leichtfüßiger an. Realistisch betrachtet, kein Wunder, hat man doch einen Schuh am Fuß, der zum gehen gemacht ist und zwei Bindugnen weniger am "Ski".

Ich hab den Scarpa eher klein gewählt, in dem Wissen, dass sich der Innenschuh nach kurzer Zeit noch etwas weiten sollte. Die ersten 400HM ware doch seitlich der Fußsohle entlang ein guter Druck wahrnehmbar, der sich dann aber immer weniger bemerkbar machte. Die Schuhe sind definitiv auf der schmalen Seite und sowieso immer eine individuelle Sache. Das BOA-System im unteren Teil des Schuhs hilft hier aber ungemein einen angenehmen und gleichmäßigen Halt im Schuh zu finden.

Aus eigener Erfahrung kann ich aber auch sagen, dass ein tendenziell schmaler und eng sitzender Schuh auf lange Sicht die bessere Wahl ist und nach kurzer Eingewöhnung und Anpassung länger Freude bieten sollte.

Die Aufstiegsspur im unteren Teil war schon ordentlich fest, die neuen Felle klebten aber auch bei steileren Abschnitten schön am Boden und verhinderten das ungewollte einlegen des Rückwärtsgangs. Bei Hangquerungen und schräg ausgetretener Spure zeigte sich erstmalig der deutlich bessere Seitenhalt der Hartschalen im Vergleich zu den Softboots. Persönlich hatte ich das Gefühl, dass ich weniger in Schuh und Bindung "schwimme" und einfach definiert Kraft and den "Ski" weitergeben kann.

Um die Aufstiegserfahrung abzuschließen sei noch gesagt, dass ich gerade am Anfang der Saison konditionell mich eher durchkämpfen muss. Allerdings ist es mir noch nie so leicht gefallen den bekannten Aufstieg zu bewältigen, das obendrein auch noch schneller und um einiges entspannter. Wie im Eingangspost erwähnt bin ich niemand, der ständig wahnsinnige Hochtouren macht und daher auf biegen und brechen ein effizientes Setup unbedingt haben möchte, dennoch kann ich hier "fehlende Leistung" durch effizienteres Material kompensieren und habe so einfach einen entspannteren Tag. :-)

Das war das erklärte Ziel an der Sache und ich bin einfach wahnsinnig glücklich, dass im Aufstieg meine Erwartungen mehr als übertroffen wurden und ich hier auf keinen Fall mehr an ein Softboot-Setup denken möchte. (zu meiner eignen Verwunderung, als alter Anti-Schischuh bzw. Softboot-Verfechter ;-))

Das kleine heimliche Highlight an der ganzen Aufstiegsgeschichte sind aber die Phantom-Steighilfen, die zwar einfach, aber genauso genial gebaut sind und sich mit der Schitockspitze im Blindflug aus- und einklappen lassen.

Oben angekommen machte ich mich an den Umbau. Talentiert wie ich bin, habe scheinbar gleich eine der beiden Folien für die Felle am Parkplatz angebaut und durfte kurzfristig improvisieren. Wie gewohnt die Boardhälften zusammengesteckt (hier machen die Plum-Hooks am Nevado einfach einen unkomplizierten Job), Bindung vom Rucksack genommen und versucht diese draufzustecken..

Entgegen der "Trockentests" zuhause zeigte sich die Bindung, die aufs Interface gesteckt und verdreht werden möchte, doch unerwartet hartnäckig. Mit etwas sanfter Gewalt gelang es mir schließlich doch die Bindung in den richtigen Winkel zu drehen und die gegenüberliegenden Pins mit Hilfe der Klemmhebel an entsprechender Stelle einrasten zu lassen.
Ich gehe davon aus, dass hier mit der Zeit alles noch etwas leichter wird, die Toleranzen zwischen Bindung und Interface sind durchaus staff und auch etwas Eis möchte vom Board bewegt werden. Absolut keine große Sache, wenn auch etwas unerwartet.

Nun war ich doch etwas nervös. Das erste mal in der Saison am Brett und irgendwie fühlt sich alles doch etwas steifer und völlig fremd an, obwohl ich auch bei Softboots zu harten Schuhen und tighter Bindung tendiere... Ich kleines Nervenbündel mache mir da entsprechend schnell Sorgen, ob ich es wieder heil den Berg runterschaffe... Hilft nix - auf geht's. für die ersten 200HM konnte ich noch etwas wenig-zerfahrenen Powder ausfindig machen. Zu meiner eigenen Überraschung fühlte sich die ganze Sache ja doch grandios entspannt an. Gewicht etwas hinter die Mitte und schon ging es mit surfigen Schwüngen durch Gewichtsverteilung talwärts. Die anfängliche Skepsis war im Handumdrehen verflogen, das Nevado (was mir im Softboot-Setup nicht so gut gefiel, als das Kantar), verhält sich (um es in Konvoi-Ben's Worten zu sagen) einfach FAMOS und lässt sich durch das straffe Setup mit minimalen Input super manövrieren und kontrollieren.

Der untere Teil der Abfahrt war, bedingt durch die schmale und steile ehem. Talabfahrt, und des eigenwilligen "Fahrstils" so mancher Tourengeher doch schon grob zerfahren und daher technisch "anspruchsvoller". Hier war ich wiederum gespannt, wie sich das Setup fernab von lockeren Pulverschnee verhält..

Doch auch hier hielten sich Überraschungen in Grenzen und das Brett ließ sich mehr gewohnt als fremd doch gut kontrollieren und bot direktes Feedback durch das ganze Setup hindurch. Das Einzige, was mir hier "negativ" auffiel, war, dass der hintere, in meinem Fall der rechte, Boot etwas zu aufrecht steht und ich hier gerne etwas mehr forward-lean hätte. Der Druckpunkt beim Fahren war entlang der toeside-edge doch eher im Bereich des Schienbeins anstatt um den Knöchel herum angesiedelt. Interessanterweise hatte ich dieses Gefühl beim vorderen Fuß nicht.

Ich hab mittlerweile aber gesehen, dass ich den Schuh selbst für die Abfahrt noch weiter nach vorne stellen kann und vermute obendrein, dass ich den oberen Teil des Schuhs für die Abfahrt doch etwas zu stramm "festgeknallt" habe. Bevor ich hier weitere Modifikationen in betracht ziehe, werde ich die dem Boot mit neuer forward-lean-Einstellung und etwas lockererer "Schnürung" noch eine Chance geben und bin zuversichtlich, dass es mit diesem "Feinschliff" erledigt sein sollte.

Abschließend sei gesagt, dass, wiederum zu meiner völligen Verwunderung, ich wirklich eingestehen muss, dass ich nach diesen ersten Erfahrungen auch in der Abfahrt bei wechselnden Bedingungen dieses AT-Setup den Softboots gegenüber bevorzuge. Der Schuh, wie auch die Bindung bieten wahnsinnig viel seitlichen Flex und geben absolut nicht das Gefühl hier "einzementiert" zu sein. Heelside-Turns sind ein regelrechter Traum und auch die Toeside lässt sich nach kurzer Umgewöhnung solide kontrollieren (hier denke ich, durch die neuen Einstellungen des Boots, mein finales Setup gefunden zu haben). So gerne ich als kleiner Provokateur des Schisports etwas anderes sagen möchte, war ich noch nie so zufrieden mit einem Setup. Nicht zuletzt scheint nämlich auch das Konvoi's Nevado wie geschaffen für ein solches Setup und zeigt sich sowohl beim Aufstieg, als auch während der Abfahrt von seiner grandiosesten Seite!

Der Beitrag dürfte sowieso schon viel zu lange sein, somit halte ich mich kurz und kann dieses Experiment für mich nur als absolut gelungen erklären!

Liebe Grüße
Dennis

1.) Danke!

Vielen Dank Dennis!
Toller Bericht. Ich finde ihn nicht zu lang, Du hast ja einiges zu erzählen.
Beim nächsten Mal gehen wir hoffentlich zusammen auf den Berg! ;)

2.) Mein Bericht zum Wochenende

Ich wollte am Wochenende das Graffl testen und ein bisschen Höhenmeter machen. Im Nachhinein wäre der Dobratsch wahrscheinlich die intelligentere Wahl gewesen. Aber ich habe mich für den Zirbitzkogel entschieden - eine ausgelatschte Skitour ohne intensive Vorbereitung mit 1000hm (wenn man vom Parkplatz an der Piste weggeht).

Material:
Ein uraltes, gebrauchtes K2 Ultrasplit, auf das ich am Vorabend noch schnell Verbinder, Slider und Bindungen montiert hatte. Dazu gute Felle und meine alten Tourenstöcke. Und natürlich die Scarpa Gea Plastikschuhe (im Frühjahr gebraucht erstanden).
Keine Harscheisen (das sollte sich als Fehler erweisen, aber nicht als einziger)

Und das habe ich gemacht:
Gestartet bin ich nicht an einer der höhergelegenen Hütten, sondern am tiefsten Parkplatz am Lift der Rieseralm. Die ersten 250hm hing es also entlang der Liftspur durch wunderschön verschneite Winterlandschaften. Alles sehr hübsch. Und nachdem ich meinen Rhythmus gefunden hatte, auch relativ leicht und zügig. Am Ende sollte ich im Aufstieg einen Durchschnittspuls von 150 haben.

Die Aufstiegsspuren bzw. - Wege im Wald oberhalb des Skigebiets waren schon ausgelatscht und hart. Aber die ersten Meter gingen noch gut. Als es dann auf die schmalen Wanderwege im Aufstieg ging, kam ich mit dem Board und den Fellen in erste Schwierigkeiten. Alles ließ sich bewältigen, erforderte aber viel Kraftaufwand. Und ich stellte fest: Kanten am board komplett rund. Außerdem bekam ich langsam Schmerzen an den Knöcheln. Zum einen passen die Schuhe ohne Anpassung (Intuition-Liner) noch nicht, zum anderen hatte ich die Knöchelschnalle nicht ganz geöffnet.

In den folgenden Flachstücken war ich wieder ziemlich flott und leicht unterwegs. Die effiziente Verbindung und die beweglichen Boots waren irre angenehm beim Gehen. Aber mit zunehmender Dauer merkte ich, dass ich mir die Knöchel wundlief. Außerdem Druckstellen auf dem Spann und taube Zehen (die drei äußeren).

Vor dem Steilstück unterm Gipfel machte ich kurz Pause. Bisschen futtern und Windjacke anziehen. Aber viel weiter bin ich nicht gekommen. Der Schnee im Steilen war komplett festgefahren und abgeblasen. Ich hatte keinen Halt im zerlatschten Schnee und keinen Pulver zum spuren. Und ich konnte nicht effektiv kanten, weil mir die Füße höllisch wehtaten. Also Abbruch.

Schnell ein trockenes Unterhemd und die wärmeren Klamotten angezogen.
Zum Glück funktioniert das Auffellen super mit dem K2 Graffl, und das Voile-Zeug war auch ordentlich montiert. Und auch meine Federmechanismen ließen sich problemlos auf "ride-modus" umstellen. Immerhin das Gebastel der letzten tage war erfolgreich.

In der Abfahrt gab's leider keinen surfbaren Powder mehr. Nur die weich präparierte Piste bot noch Abfahrts-Spaß. Nachdem ich beim hinteren Fuß mit meinen Hebeln noch etwas mehr Vorlage reingedreht hatte, funktionierte das Abfahren perfekt. Die Federn habe ich danach allerdings noch etwas weicher bestückt. Leider taten mir auch beim Abfahren die aufgeriebenen Knöchel übel weh, so dass ich letztendlich froh war, unten zu sein.

Ergebnis: Die boots muss ich wohl vor dem Wochenende noch backen. Aber dann geht's gleich wieder auffi.

Super update

Hallo zusammen,

habe heute nach längerer Zeit wieder einmal hier gestöbert und bin positiv überrascht, was sich mittlerweile alles getan hat.
Vor knapp 3 Jahren hatte ich mal diesen Beitrag hier zum Umbau meines Scrapa F1 gepostet.

https://www.splitboarding.eu/de/splitboard-forum/alles-zum-thema-splitbo...

werde unten nochmal die wichtigsten Bilder zu meinem Umbau uploaden.
Ich würde mir immer noch etwas mehr Flex nach vorn wünschen , wobei ich aber nicht auf den direkten Anschlag nach hinten verzichten möchte. Wie sieht das denn bei dem Scarpa Alien oder dem Atomic backland aus?

Danke und Grüße

Wie bereits geschrieben,

Wie bereits geschrieben, glaube ich, dass es keinen einfacheren Mod gibt, als den für den Alien. Obere Schalen abschrauben, Metallbügel raus und fertig. - Das Ergebnis zeigt sich im Video des Eingangsposts recht deutlich ;-)

Zu den Backlands kann ich nicht viel sage, außer, dass Viele seitlichen Flex vermissen (kann mich an so einige Unterhaltungen erinnern), ich den Einstieg schwierig finde und bei den üblichen Skischuhschnallen die Krise bekomme ;-)

Ich denke, der Kern des ganzen ist es, einen möglichst leichten, und demnach auch recht weichen Schuh als basis zu finden. Hier eventuell auf Carbon, etc zu verzichten, denn entgegen der Skifahrer bevorzugen wir es ja, wenn der Schuh auch seitlich nachgibt und das wird oft versucht mit Carbon zu kompensieren - die einfachere Variante aus verstärktem Kunststoff (sofern es mehrere Versionen gibt), ist für unsere Anwendungen in meinen Augen die deutlich Bessere.

seitlicher Flex vs. Vorlage

Servus Dennis,

Danke für die Rückmeldung. Für mich steht im Vordergrund, dass ich möglichst weit nach vorne kommen möchte, ohne Druckstellen durch Schaft oder Zugenrand zu bekommen. Zur Seite will ich den Schuh nicht so weich haben, da das dann meiner Erfahrung nach im Aufstieg bei den Traversen im Steilen ein großer Nachteil ist....
Bei meinem Schuh habe ich jetzt den Anschlag der beiden Schafthälften noch reduziert, so dass ich hier noch ein paar Grad nach vorn rausholen konnte.
Mal sehen, wie sich das dann fährt.
Grüße

Zwischenbericht:

@boardingalex, die Schuhe habe ich jetzt mit der Bratenbeutel-Methode angepasst und dabei die aufegscheuerten Stellen an den Knöcheln mit Klebefilz aufgepolstert.

Nach der ersten Tour (wieder ca. 900hm) kann ich sagen:
- Nach dem Anpassen ist es viel viel besser (aber auch ein bisschen "loose" seitlich an der Ferse.
- Ich muss aufhören, zu versuchen, die Splitboardhälften mit den Füßen aufkanten zu wollen. Dafür siend sie zu breit, dabei reibe ich immer wieder meine Knöchel auf.
- Ich werde zusätzlich die Schale innen oberhalb des Knöchels aufpostern, um dort ein "Gegenlager" für den Kantendruck zu schaffen. Außerdem bei der nächsten Tour die obere Schnalle leicht schließen, um den Schaft als Hebel nutzen zu können

Abfahrt zeigt: Ich kann mit meine Setup trotz Plastik-Boots die Kniw schließen. Beweglichkeit ist absolut gegeben (ich mache die Boots aber auch nicht ganz zu bei der Abfahrt)

Weiteres AT Setup im Süden

Liebe alle, auch von meiner Seite ein herzliches Dankeschön für all die detaillierten Berichte. Als Villacher freuen mich die Berichte aus der Heimat natürlich noch mehr. Ich fahre jetzt die dritte Saison ein Salomon Sickstick mit Dynafit toe pieces und der Dyno DH. Boots: Atomic Backland aus der Schachtel ohne Mods und mit Zunge. Ohne Zunge hat mir die Schnalle den Rist zu sehr eingeschnürt. Die Schnalle ist auch das einzige was ich ändern will und hier stehe ich an. Vielleicht hat ja wer einen Tip wie ich die raus bekomme. Ich kann innen die Mutter einfach nicht kontern ...
Freut mich auf jeden Fall von so vielen anderen AT Setups zu hören. Liebe Grüße.

Servus Surfbert,

Servus Surfbert,
die Mutter innen ist glaube ich eine 18er oder so - ich habs einfach mit Ratsche und Nuss gekontert.
Sonst vielleicht Spitzzange oder Spannzange.
Zuerst habe ich das Seil gegen ein längeres ausgetauscht und über den inneren Drehpunkt des Schafts wo ich die Seilumlenkung montiert habe auf die Schnalle, welche ich auf den äusseren Drehpunkt montiert habe, gespannt.
Wie du sagst, der Druck war unangenehm und mit Zunge gehen war unnötig anstrengend (Sicherlich jammern auf hohem Niveau).
Außerdem funktioniert die Umlenkung nicht optimal (da würde eine Umlenkrolle wie bei den Northwave Boots gut passen).
Ich habe jetzt den Velcro von oben auf den Wrist gelegt udn das Seil weg gelassen. Fehlt aber auch nicht bei den Zehen.
Bei der Schnalle am Schaft habe ich ein stück Voile strap eingesetzt, der sorgt jetzt für ein wenig Flex nach vorne und zur Seite.

Danke für die Tips

Hey Powdoerizer,

Danke für die Erklärung und vor allem die super Bilder. Das mit dem Strap schaut mir nach einer super Lösung aus. Ich habe eh von einem alten Scarpaschuh noch zwei rumliegen. Den Strap oben brauche ich eigentlich auch nicht, aber wenn ich ihn nicht abmontieren muss, lass ich's lieber mal so. Eine Frage hätte ich noch: Mich interessiert die Montage der Schnalle bzw. des Straps an den Drehpunkten. Hast du hier Beilagscheiben bzw. länger Schrauben verwenden müssen? Wie hast du das gelöst?
Und noch was ist mir aufgefallen. Die Schuhe sind auf den Bildern hinten gesperrt. Fährst du sie so, oder im Gehmodus?

Nochmals lieben Dank. Super hilfreich. Ich werd's jetzt am Wochenende angehen.

LG
Robert

Ich habe da eine

Ich habe da eine Beilagscheibe mit Senkung und eine M6 Senkkopfschraube von einer Softbindung verwendet, dazwischen noch eine Karosseriebeilagscheibe, damit der Drehpunkt gut funktioniert. Loctite nicht vergessen und den Drehpunkt / Scheiben mit Spark Labello fetten :-)
ich fahr im Abfahrtsmodus, darum der Gummmistrap. Einziges minus ist noch der harte stopp nach hinten, da muss noch eine Lösung her.

LG,
Matthias