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Splitboardset

Hallo,
Ich will mir ein Splitboard zulegen weil mir das tourengehn mit schneeschuhen oder kurzski fast schon vergangen ist weil ich immer wekrutsche oder einsinke im tiefschnee. Also Splitboard.

Jetzt zu meiner Frage: Habe im Internet recherchiert und wäre auf folgendes Set gestoßen. Jones Solution (welche länge bei 178cm und 75kg?) Karakoram prime1 (was ist der unterschied zur connect?) G3 felle und steigeisen. Würde das zusammenpassen?

Ich gehe hauptsächlich im Freien Gelände, selten Piste und benutze das Board vorallem für Tiefschnee Hänge. Fein wäre ein unkomplizierter Bindungswechsel zw Auf und Abstieg, ist da di Karakoram Bindung zu empfehlen?

Letzte Frage, lieber diese Saison abwarten und nächstes Jahr dann kaufen oder macht das keine großen Unterschiede zwecks evtl neueren besseren Systemen?
Vielen vielen Dank schon mal, würde mich auf eure Antwort sehr freuen.
Lg jan

Solution

Die Specs vom Solution sind unten bei der Seite, demnach 164 od 166
http://www.splitboarding.eu/de/splitboard/splitboards/jones-solution-spl...

Die connect ist auch für Solids Bzw austausch für mehrere Boards.
https://www.splitboardbindings.com/products/prime-connect/

Splitboardset

Hi Jan,

die Probleme kenne ich nur zu gut. Hab zum Freeriden mit kurzen Aufstiegen trotzdem immer Schneeschuhe dabei, wenn auch oft nur zum Rauslaufen aus langen Tälern, wenns mal flach wird.

Bei längeren Touren (>300Hm Aufstieg) nutze ich ausschließlich das Split. Funzt bei guten Schneebedingungen auch super, nur wenns mal hart wird hab ich vor allem bei Traversen immer so meine Probleme mit dem Kantenhalt gehabt.

Habe nach einigem Trial&Error jetzt ein für mich richtig gutes Setup gefunden. Allerdings auch nicht ganz günstig!

Fahre seit dieser Saison das Amplid Milligram und bin völlig begeistert! Super leicht, top Kantenhalt und fährt sich wie ein normales Board in der Abfahrt.
Dazu die Burton Hitchhiker, wobei es da natürlich auch die Standard-Spark tut. Ist ruckzuck umgebaut und hat die Möglichkeit ein Heel Lock nachzurüsten.
Kara geht wohl auch sehr gut, aber Freunde beschweren sich auf dem Berg häufig wegen Vereisung, die den Mechanismus stark behindert. Kann aber sein, dass das mittlerweile behoben ist.
Plum bin ich leider noch nicht gefahren, aber scheint als Bindungssystem derzeit das Nonplusultra zu sein.

Wie oft gehst du denn? Wie weit? Und bei welchen Bedingungen?

Grüße,
Danny

Hallo Danny,

Hallo Danny,
Habe mir jetzt ein Prior Brett mit Plum Bindung und Fellen zugelegt und heute meine erste Tour gemacht.
Das Gefühl ist 100 zu 1. Wahnsinn wie leicht einem das rauf gehen fällt und wie gut die Bretter runter auch fahren :)

Danke für deine Antwort, hast du dein Splitboard schon länger? Dann kannst du mir ja vielleicht bei ein paar Sachen ein bisschen weiterhelfen.

Ich hatte heute das Gefühl wenn ich schräg gehe dann kann ich mit meinen Softboots (schon alt und ausgeleiert) nicht den Ski aufkanten und bin öfter wekgerutscht. Wie machst du das? Was hältst du von Splitboardschuhen die härter sind und man den Ski besser unter Kontrolle hat und mit den Sprunggelenken nicht immer links und rechts beinahe umknaxt? Bzw wenn du solche verwendest oder davon gehört hast, wie ists mit dem runter fahren, weil das ja der Hauptgrund fürs Raufgehen für mich ist :)

Erfahrungen

Hi Jan,

ja ich hab schon ein paar Splits ausprobiert und besessen und bin dabei auf ähnliche Themen gestoßen wie du.

Mit schräg gehen meinst du sicherlich traversieren, oder? Sprich den Hang seitlich aufsteigen. Das Ganze ist sowohl eine Übungs- als auch eine Materialsache. Mit härterem /direkterem Gear bekommst du einfacher Druck auf die Kante und rutschst nicht so schnell ab. Da haben uns die Skifahrer und Hardbooter technisch einfach etwas Voraus.
Ich selbst bin auch mit einem härteren Boot unterwegs, um diesem Problem etwas entgegen zu treten. Auch für Bindung und Board gilt: Je härter, desto tendenziell direkter die Kraftübertragung.
Wenn es dann trotzdem noch Probleme macht oder die Schneebedingungen es erfordern drehe ich meine Knie beim Laufen etwas ein (Richtung Hang). So bekomme ich nochmal extra Druck auf die jeweilige Kante.
Sprunggelenk selbst sollte eigentlich kein Thema sein, da der Boot das stabilisieren muss.

Wegen Abfahrt: Ein härteres Setup ermöglicht dir auch hier meist Vorteile, vor allem bei wechselnden Bedingungen. Ggf. auf Kosten der Verspieltheit. Aber wenn ich eine Big-Mountain-Line fahre, dann will ich vorallem kontrolliert runterkommen, auch bei höheren Geschwindigkeiten.

Bottomline: Bin früher ein weicheres Setup gefahren und habe nie bereut es jetzt ne Nummer härter anzugehen ;-)

Danke fuer deine schnelle

Danke fuer deine schnelle antwort,

Welche Schuhe verwendest du?
Das mit den sprunggelenken habe ich mir auch gedacht aber ich bin in meinem boot ueberhaupt nicht stabil und kann den Ski so gut wie gar nicht aufkanten und das war schon ein bisschen lästig.

Aja und was meinst du mit härterem direkterem Gear :)?

Danke dir,
Jan

Schuhe

Hallo Jan,

Glückwunsch erstmal zum Splitboard und gut das du dich nicht für die Kara entschieden hast.....

Kantenhalt beim Spliten ist eigentlich zu fast 80% eine Sache der Boots. Hierbei spielt der seitliche Bootflex und die Solenform eine Rolle. die anderen 20% kommen aus der Bindung (Abstützbasis und Hiback) da solltest du aber mit der Plum gut bedient sein.

Für eine eher Abfahrtsorientierte Ausrichtung ..... würde ich eher auf einen härteren Standart Snowboard Boot zurückgreifen.

Wenn du allerdings viel Aufstiegsperformance benötigst (wenn man nicht nur aus dem Skigebiet startet) d.h. Aufstiegszeit>>Abfahrtszeit würde ich auf einen Boot mit Bergschuh ähnlicher (Steigeisenfest) um steigen da die Sohlenform im Kantendruck hilft.
Ich fahre eine Fitwell Backcountry das ist aber das (so weit ich testen konnte) das härteste was an Boot zu bekommen ist... In kombination mit meinem Splitsticks kommt man fast auf die Austiegsperformance eines durchschnittlichen Tourenski Sets.
Von K2 Ist auch noch der Aspekt zu empfehlen.... ist aber mit viel forward Lean gesegnet was geschmacksache ist.

Gruß

Ben

Boots

Gern, kein Thema.

Ich verwende aktuell die Deeluxe XVe (15/16), allerdings ist das ein ziemlich spezialisierter Boot. Er ist speziell aufs Bergsteigen konzipiert inkl. Steigeisenaufnahme, Geröllschutz, Vibramsohle, etc. Also für die meisten Tourengeher nicht wirklich geeignet.

Mit härterem Gear meine ich grundsätzlich eine Kombination von Boot, Board und Bindung, die eher steifer ist, also mit relativ wenig Flex. Je härter bzw. steifer die verschiedenen Elemente sind und miteinander harmonieren, desto direkter lässt sich am Ende Kraft übertragen. In der letzten Ausprägung wäre man dann beim Hardboot.
Aber da bin ich, wie sicherlich die Meisten hier, kein Freund von. ;-)

Boots

Ok,
Also wuerdest du fuer "normale" touren, also ohne bergsteigen und steigeisen fuer die schuhe solche boots eher nicht empfehlen? Waere naemlich genau auf deinen boot und die anderen von deeluxe bzw den fitwell freeride gestoßen. Merkt man beim rauf gehen einen deutlichen unterschied gegenüber normalen softboots? Bzw beim abfahren? Kannst du evtl. Einen "normalen" Boot empfehlen indem ich nicht so rumschwimme?

Aja danke dir fuer die ausfuehrlichen antworten, ist immer fein wenn man jemanden fragen kann der sich damit schon befasst hat :)
Lg jan

Preisfrage

Versteh mich nicht falsch, die Freeride Boots wie XVe oder Spark Summit sind großartig. Nur sind solche spezialisierte Boots auch entsprechend teuer und machen daher in meinen Augen nur Sinn für denjenigen, der auch ihre Features nutzt.

Bei Deeluxe wären sicherlich auch noch der Vicious oder Empire mit einem steifen Liner empfehlenswert und etwas günstiger zu haben.

Fahre selbst seit Jahren nur Deeluxe, daher kann und möchte ich zu anderen Herstellern nichts sagen. Aber bei den meisten Boots ist ein Flexwert angegeben. Und je höher, desto steifer. Um so steifer, desto direkter. Aber ob nun Flex 7/8 oder sogar 10, das muss jeder am Ende für sich selbst herausfinden und entscheiden.

Die höhere Steifigkeit macht sich im Aufstieg in der Regel mit einem besseren Kantenhalt, aber u.U. auch mit einer geringeren Beweglichkeit bemerkbar. Kann also sein, dass du etwas kleinere Schritte machst. Der XVe versucht dem mit einem Walk-Modus entgegen zu wirken, was tatsächlich auch gut funktioniert.
Bei der Abfahrt läuft es ähnlich. Direktere Kraftverteilung, aber weniger Verspieltheit. Im Prinzip aber genau das, was die Meisten im Backcountry haben möchten. :)

Ben

Hallo ben,

Habe deine antwort zuerst gar nicht gesehen,

Also wenn dann gehe ich eigentlich nur freies gelände und nie piste. Aber oft nicht sehr ausgesetzt und meistens nicht soooo steil. Aber so zw 1000 und 1200 hm meistens und dann waren manchmal passagen wo ich eben beim teaversieren riesen probleme hatte.
Schwierig zu sagen, also ich gehe viel länger rauf wie runter, aber ich gehe hauptsächlich rauf damit ich das runterfahren geniesen kann :) wie ist das mit den fitwell? Das runter fahren meine ich. Und kennst du die fitwell freeride?
Mein boot ist schon sehr sehr alt und wirklich ausgeleiert, denkst du dass ich mit einem neuen härteren "Snowboardboot" oder eher mit einem speziellen "Splitboardboot" besser zu recht komme? Mein Ziel wäre ein Kompromiss zwischen leichtem Aufstieg und einem guten Gefühl beim Abfahren zu finden. Aber eben Abfahren soll noch "Snowboardfeeling" sein weil ich eigentlich deshalb rauf gehe :)
Danke auch dir fuer die Antwort und wuerde mich auf weitere freuen
Lg jan

Hart oder nicht Hart das ist Gusto

Ob hart oder Weich ist immer eine Geschmacksfrage. der Freeride von Fitwell ist schon deutlich massentauglicher da er weicher ist als der Backcountry. Ich hab länger gebraucht mich an den Backcountry zu gewöhnen aber bin mittlerweile echt happy.
Wer es deutlich weicher mag ist bei Deluxx besser auf gehoben ...

Wie es sich bei dir anhört wäre auch ein Boot wie der K2 Thraxis was für dich .... ist ein härterer aber eher normaler Boot. Fahr ich an Pisten Tagen.

Wenn deine boot sehr viel gefahren und damit weich sind hilft dir bei der Aufstiegsperformance auch ein weicher neuer Boot denke ich.

Gruß
B